DGB und BEE verlangen von der nächsten Bundesregierung, eine ambitionierte Energiewende als zentrale Industriestrategie zu verankern. So könne der Wohlstand von morgen gesichert werden und die Sozialsysteme erhalten bleiben.
Aus Sicht des Verbands gibt es eine sichere Alternativen für die Fernsteuerung von Anlagen. Der verpflichtenden Einbau von Smart Meter Gateways sollte nicht auf die bisher geplante Weise erfolgen.
Der Primärenergieverbrauch lag aufgrund der Corona-Lockerungen und der Witterungsbedingungen deutlich über dem Vorjahresniveau. Davon profitierten vor allem die Betreiber fossiler Kraftwerke. Der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Energiemix ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 17,7 auf 16,8 Prozent zurück. Der BEE fordert daher einen forcierten Ausbau von Photovoltaik, Windkraft & Co.
In einer Stellungnahme zum Entwurf der EU-Kommission moniert der Verband vor allem die vorgesehene Absenkung der Bagatellgrenze für Ausschreibungen bei Photovoltaik, Windkraft und Co. auf zunächst 400 Kilowatt, ab 2026 sind 200 Kilowatt geplant. Insgesamt fokussiert sich die EU-Kommission bei der Neufassung zu viel auf die Minderung der Treibhausgase und zu wenig auf die Erneuerbaren, so der BEE.
Der Nationale Wasserstoffrat hat den Einsatz von blauem Wasserstoff für den Markthochlauf im Inland empfohlen. Dies stößt in der Erneuerbaren-Branche auf ein geteiltes Echo.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kündigte neue Berechnungen zum Strombedarf sowie konkrete Vorschläge zu einem schnelleren Ausbau von Photovoltaik und Windenergie an. Hintergrund sind die verschärften Klimaziele Deutschlands und der EU.
Mit dem neuen EU-Klimaziel muss auch das Erneuerbare-Ausbauziel heraufgesetzt werden, verlangt der Bundesverband Erneuerbare Energien. GP Joule warnt derweil in einem Offenen Brief an die EU vor einer Benachteiligung von Post-EEG-Anlagen.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie kritisiert im aktuell geplanten EEG-Verordnungspaket erhebliche Wettbewerbsnachteile für die Herstellung von grünem Wasserstoff. Unter anderem sei es möglich, ohne Nachhaltigkeitskriterien eine teilweise Befreiung von der EEG-Umlage zu erreichen, sofern die Wasserstoffproduktion den größten Beitrag zur gesamten Wertschöpfung des Unternehmens leistet.
Wärmepumpen, Ladestationen und andere steuerbare Verbraucher können einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Verteilnetzen leisten. Ein Auktionsmodell würde Eingriffe der Netzbetreiber auf ein Minimum reduzieren, meint der Bundesverband Erneuerbare Energien.
Mehr als vier Monate nach der Verabschiedung gab nun auch Brüssel grünes Licht. Damit kann die Bundesnetzagentur auch endlich die Ergebnisse der Photovoltaik-Ausschreibungen sowie der anderen Auktionen veröffentlichen. Noch nicht Teil der Genehmigung sind die geplanten zusätzlichen Ausschreibungsvolumen für Photovoltaik und Windkraft im nächsten Jahr.