Mit der Einigung im Patentstreit und der Lizenzierungsvereinbarung hat der chinesische Photovoltaik-Hersteller seine Basis verbreitert. Nach Ansicht von Aiko schafft dies langfristig Sicherheit für seine Kunden im europäischen Photovoltaik-Markt.
Aiko erhält eine Lizenz für Rückkontakt-Solarzellen- und -modulpatente von Maxeon für die nächsten fünf Jahre außerhalb der USA. Im Gegenzug ziehen beide Unternehmen ihre jeweiligen Klagen zurück.
Die neue Regelung aus Peking ermöglicht es, dass Stand-alone-Batteriespeicher feste Zahlungen für ihre Verfügbarkeit erhalten, nicht für die gelieferte Energie. Die Höhe der Zahlungen sind dabei an Kohle-Benchmarks geknüpft.
In seinem wöchentlichen Update für pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preisentwicklungen in der globalen Photovoltaik-Branche.
Nach Angaben des Verbands CNESA kam Chinas Stromspeicher (ohne Pumpspeicherkraftwerke) im Jahr 2025 auf eine Gesamtleistung von 144,7 Gigawatt. Dabei erhöht sich Auslegung der Batteriespeicher weiter.
Das Land hat 2025 eine neue Rekordmarke von 315 Gigawatt installierter Leistung erreicht. Die kumulierte Gesamtleistung stieg damit auf 1,2 Terawatt. Nicht-fossile Energiequellen überholten erstmals die thermische Erzeugung.
Der Jahresbericht von Volta umfasst mittlerweile 750 Seiten. Er befasst sich neben dem üblichen Schwerpunkt auf Batteriesystemen eingehend mit vielen technischen Bereichen.
Im letzten Jahr wurden 315 Gigawattstunden Speicherkapazität neu installiert. Iola Hughes, Forschungsleiterin bei Benchmark Mineral Intelligence, prognostiziert gegenüber ESS News für 2026 einen Zuwachs von über 450 Gigawattstunden. Erkennbare Einschränkungen bei der Materialversorgung soll es nicht geben. Unterdessen sind die ersten Auswirkungen der steigenden Lithiumpreise auf Zellebene sichtbar. Sie wirken sich aber noch nicht voll auf die Systempreise aus.
China verschärft die Aufsicht über den Batteriespeichermarkt. So fordern Regulierungsbehörden 16 führende Hersteller auf, den irrationalen Wettbewerb einzustellen.
David Ward, CEO von Oxford PV, sprach mit pv magazine auf der WFES-Veranstaltung in Abu Dhabi über die Aussichten seines Unternehmens und die Perowskit-Silizium-Tandem-Photovoltaik-Technologie. Er erklärte, dass Oxford PV seine Produktion über Deutschland hinaus ausweite und sich gleichzeitig auf globale Lizenzpartnerschaften konzentriere.