Made in USA: Wie viele Arbeitsplätze in der Solarmodulproduktion in Deutschland noch zu halten sind, wird heftig diskutiert. Die gleiche Diskussion findet auch in den USA und in Kanada statt, dort verläuft sie allerdings deutlich optimistischer – nicht zuletzt wegen massiver staatlicher Unterstützung.
Südafrika: Eine exzellente Vergütung für Solaranstrom könnte die Photovoltaik am Kap eigentlich nach vorne bringen. Doch der Stromkonzern muss die Energie nicht abnehmen, und der Anschluss ans Netz ist Verhandlungssache. Viele Privatleute setzen daher auf Inselanlagen.
Solarförderung in Indien: Bis 2022 sollen die Kapazitäten zur Erzeugung von Solarstrom im Land auf 20.000 Megawatt ausgeweitet werden. Die „National Solar Mission“, die der indische Premierminister Anfang dieses Jahres auf den Weg gebracht hat, steckt die politischen Rahmenbedingungen dafür ab. Auch der ländlichen Bevölkerung soll das Programm zugutekommen.
China: Als 2009 die europäische Nachfrage einknickte, gerieten viele chinesische Photovoltaikproduzenten in Schwierigkeiten. Die Regierung will jetzt mit staatlichen Programmen wie „Solar Roofs“ und „Golden Sun“ den Binnenmarkt anschieben, um die Branche zu stützen. Gleichzeitig arbeiten die Hersteller an der Optimierung ihrer Produktionsprozesse und der Erschließung neuer Märkte.
Thailand: Der Bau des größten kommerziell betriebenen Solarparks in Südostasien wird zur Hälfte von der deutschen Firma Conergy ausgeführt. Die Erfahrungen zeigen, dass Asien nicht nur eine Bedrohung für die deutsche Solarbranche sein muss. Firmen mit Photovoltaik-Erfahrung werden dringend gesucht in einem stark expandierenden Markt.
Griechenland: Zur Erleichterung vieler Marktteilnehmer hat der griechische Photovoltaikmarkt seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres endlich an Fahrt gewonnen. Und die Solarbranche ist optimistisch, dass selbst die Turbulenzen durch die hohe Staatsverschuldung diese Entwicklung nicht ausbremsen wird.
Solarstaat Louisiana: Welcher US-Bundesstaat betreibt die beste Solarpolitik? Wenn Ihnen nicht sofort Louisiana in den Sinn kommt, dann denken Sie wie viele – richtig liegen Sie womöglich nicht. photovoltaik hat den Bundesstaat besucht, um sich vor Ort ein Bild von der dortigen Zukunft der Solarenergie zu machen.
Italien: Der italienische Solarmarkt hat trotz Startschwierigkeiten eine rasante Entwicklung durchgemacht. Auf der „Conferenza dell’Industria Solare Italiana“ (CIS-IT) zeigte sich die Branche zuversichtlich – und erwartet nun ein neues Fördergesetz.
Großbritannien: Während Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Photovoltaikvergütung drastisch kappen will, führt Großbritannien zum 1. April einen Einspeisetarif nach deutschem Vorbild ein. Besonders für Betreiber kleiner Anlagen ist das neue Vergütungssystem attraktiv.
Tschechien: Das vergangene Jahr war erfolgreich. Und trotz einer Senkung der Förderung für Solarstrom um fünf Prozent erwarten die Marktteilnehmer für 2010 eine noch bessere Entwicklung. Ab 2011 könnte die gute Stimmung in der tschechischen Republik allerdings umschlagen.