Trotz der Verwerfungen im Bereich Modulpreise erwarten Frank Jessel und Michael Harre von Baywa re nicht, dass Systemkosten weiter signifikant sinken. Daher sei jetzt der Moment, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren. Die Nachfrage im Privatkundensegment wird vermutlich trotzdem noch etwas verhalten bleiben.
Das Land hat im zweiten Quartal 2025 weitere 1,35 Gigawatt an Photovoltaik-Anlagen zugebaut. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung stieg damit auf 24,85 Gigawatt.
In den ersten sechs Monaten sind in Deutschland mehr als 250.000 neue Batteriespeicher mit knapp 2 Gigawatt Leistung und 3,55 Gigawattstunden Kapazität neu in Betrieb gegangen. Die großen Batteriespeicher machen davon 509,5 Megawatt Leistung und 690 Megawattstunden Kapazität aus.
Der Münchner Konzern muss seine Erwartungen für das laufende Jahr zurückschrauben. Ein Grund ist auch, dass die erhoffte Erholung bei der Polysilizium-Nachfrage noch auf sich warten lässt.
Das „Multi-Energie-Dach“ des Start-ups vereint Photovoltaik, Solarthermie und Dacheindeckung. Nach Angaben von Paxos Solar hat das Unternehmen bereits Aufträge für mehr als 30 Projekte, viele davon mit besonderen Herausforderungen.
Das Schweizer Start-up will die Batteriespeicher in Norddeutschland installieren, wo das Unternehmen eine sehr positive Netzentwicklung sieht.
Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat dem sogenannten „Wachstumsbooster“ zugestimmt – einem umfassenden steuerlichen Maßnahmenpaket zur Förderung von Investitionen und Innovation. Besonders profitieren Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien: Betreiber von Solarparks, Speicheranbieter, Projektentwickler und Dienstleister. Die neuen Regelungen bieten nicht nur attraktive Abschreibungsmodelle, sondern auch steuerliche Vorteile für wachsende Unternehmensstrukturen und Forschungsaktivitäten. Gleichzeitig gewinnt […]
Die Software des Münchner Unternehmens bereitet Energiedaten so auf, dass sie auch bei komplexen Energiegemeinschaften mit unterschiedlichen Zählpunkten und Netzbetreibern übersichtlich bleiben. Haushalt, Gewerbe und Anlagenbetreiber erhalten individuelle Einblicke in Erzeugung, Verbrauch und Eigenbedarf.
Im Moment sammelt die Bundesnetzagentur Stellungnahmen zum sogenannten AgNES-Verfahren ein. Dabei geht es um die Neugestaltung der Netzentgeltsystematik. Batteriespeicher sind von den Netzentgelten aktuell befreit, doch dies könnte sich spätestens 2029 ändern. Voltwise schlägt ein 3-Stufen-Modell vor, wie Deutschlandchef Thorsten Klöpper erklärt. Wichtige Voraussetzung aus seiner Sicht ist eine klare Definition für Netzdienlichkeit von Batteriespeichern.
Die Stromsteuer wurde kürzlich zur ersten Zerreißprobe der neuen Regierung. Dass private Haushalte in der Energiepolitik wieder leer ausgehen, ist exemplarisch für die letzten Jahre. In diesem Fall hagelte es Kritik, auch von vielen Energieversorgern. Es stimmt, die Deutschen zahlen zu viel für ihren Strom. 40 Cent pro Kilowattstunde waren es letztes Jahr im Schnitt. […]