SNEC Shanghai: Die Musik in der Photovoltaikindustrie spielt in China. Das zeigte einmal mehr die fünfte SNEC International Photovoltaic Power Generation Conference & Exhibition in Shanghai. Kräftig investiert wird vor allem in die kristalline Technologie.
Frankreich: Die Regierung hat die Solarförderung stark gekürzt und die Zeiten des Booms sind vorbei. Besonders bei großen Anlagen wird der Preisdruck zunehmen. Wer jenseits des Rheins Geschäfte mit kleinen Anlagen macht, kann aber beruhigt sein .
Solarförderung: Die Regierung in Rom hat überraschend eine Kehrtwende in der Solarförderung vollzogen. Dies sorgt in der Photovoltaikbranche weltweit für Verunsicherung.
Ranking: Das vergangene Jahr stand für viele Zellproduzenten im Zeichen des Kapazitätsausbaus. In diesem Jahr soll es weitergehen. Wer zurzeit die Nase vorn hat, zeigt das photovoltaik-Ranking der größten kristallinen Zellhersteller.
Rohstoffe: Für die aufstrebende CIS-Solarindustrie ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen wie Indium und Gallium ein Muss. Doch noch ist unklar, wie der wachsende Bedarf der Zukunft gedeckt werden soll.
Strategien gegen die Unsicherheit: Für viele Installationsbetriebe begann das Jahr mit einer Auftragsflaute. Erst allmählich begegnen sie der Zurückhaltung der Kunden mit verstärktem Marketing. Ein Verkaufstrainer rät zu mehr Aktion.
Einzelhändler: Investitionen, die sich erst nach mehr als drei Jahren rechnen, sind vielen Einzelhandelsunternehmen ein Graus. Trotzdem finden sich auf immer mehr Standorten Photovoltaikanlagen. Die unterschiedlichen Geschäftsmodelle, die die Interessen aller Beteiligten unter einen Hut bringen, machen diese Installationen möglich.
Modultausch: First Solar hat Dünnschichtmodule auf den Markt gebracht, die bereits nach wenigen Wochen deutlich an Leistung verloren. Derzeit läuft der Austausch – eine Nervenprobe für den Konzern, die Installateure und Anlagenbetreiber.
Photovoltaik Global 30: Vor dem Reaktorunglück in Japan lagen auf den meisten Solarwerten lange Schatten. Der Branchenindex gab deutlich nach.
Wechselhaft: Die Stimmung der deutschen Solarteure ist uneinheitlich, besonders bei den Elektrikern ist die Laune im Keller. Eine grundlegende Erholung ist nicht abzusehen.