Photovoltaik Global 30: Das Atomunglück in Fukushima hat die Solaraktien in ein etwas helleres Licht gerückt. Der Branchenindex legte leicht zu.
Wechselhaft: Eine Erholung des Konjunkturklimas lässt weiter auf sich warten. Die Laune der deutschen Solarteure bleibt unterkühlt.
Modulpreise: Mit neuen Preissenkungen im März verabschiedet sich der Spotmarkt aus dem ersten Quartal 2011. Die anhaltende Unsicherheit vieler Investoren führte jedoch allgemein zu einer schwachen Nachfrage.
Energiediskussion: Stammtischparolen, die wie im Artikel ab Seite 18 beschrieben die Photovoltaik in Misskredit bringen, sind bei genauer Betrachtung meistens nicht haltbar. Was zählt, sind Sachargumente.
Stimmungslage: Seit den Strompreiserhöhungen im vergangenen Jahr ist der Ruf der Photovoltaik stark beschädigt. Trotz der Atomkatastrophe von Japan müssen sich Installateure auf Gegenwind gefasst machen. Eine neue Umfrage behauptet jedoch anderes.
Kommunikation: Für die Daheimgebliebenen ist es immer schön zu wissen, wo sich Reisende gerade aufhalten und ob es ihnen gut geht. Das gilt für Familienangehörige ebenso wie für Frachtcontainer. Den für das Lebenszeichen notwendigen Strom liefern Solarzellen.
Liebe Leserin, lieber Leser! Auch vergangenen Monat wurde mit der Photovoltaik wieder einmal richtig hart ins Gericht gegangen. „Obwohl die installierte Leistung der Solaranlagen schon jetzt beinahe der aller Atomkraftwerke entspricht, stammen gerade Mal drei Prozent des deutschen Stroms aus Sonnenenergie“, hieß es beispielsweise auf Spiegel online. Der Autor dieser Zeilen wollte die Aussage widerlegen, […]
Der Agrarminister des Freistaats will durchsetzen, dass künftig Photovoltaik-Anlagen auch wieder auf Grünland gebaut werden dürfen. Außerdem sollen die letztjährigen Kürzungen der Solarförderung wieder zurückgenommen werden.
Die Neuregelung der Solarförderung in Italien lässt weiter auf sich warten. Nun ist für morgen die Vorstellung neuen Photovoltaik-Verordnung im Ministerrat angekündigt. Doch Branchenvertreter sind skeptisch.
Der Photovoltaik-Konzern muss seine Prognose nach einem schwierigen ersten Quartal anpassen. Fallende Preise und Unsicherheiten auf den wichtigen europäischen Photovoltaik-Märkten sind die Gründe dafür.