BIPV: Installateure haben viele Bedenken gegenüber der Dach- und Fassadenintegration von Photovoltaikanlagen. Auch wenn nicht alle begründet sind, werden die Vorbehalte wohl dafür sorgen, dass der Markt klein bleibt. Zumindest, solange nicht ein finanzieller Anreiz die Einwände in den Hintergrund rückt.
Steckverbinder: Seit einigen Jahren kommen zunehmend gefälschte Steckverbinder auf den Markt. Leicht zu erkennen sind Plagiate nicht, aber es lohnt sich, aufmerksam zu sein. Denn wer Fälschungen verwendet, riskiert Gewährleistungsverluste bis hin zu Anlagenbränden.
Die Gemeinde Oberreichenbach plant, einen Betrieb in ein Gewerbegebiet zu verlagern, weil dieser an seinem bisherigen Sitz im Ortskern nicht mehr den nötigen Platz findet. Auf den Dächern der Betriebsgebäude befinden sich Photovoltaikanlagen, die bereits Strom einspeisen. Der Bürgermeister Karlheinz Kistner fragt, ob die Umsetzung dieser Anlagen auf andere Gebäude zu einem Neubeginn des Vergütungszeitraums […]
Kommentar zum EEG: Im April dieses Jahres ist im Erich Schmidt Verlag die zweite Auflage des „Berliner Kommentars“ zum EEG erschienen. Es handelt sich um eine von fünf inzwischen vorliegenden Kommentierungen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das belegt: Das Umweltenergierecht hat es in das juristische Establishment geschafft.
Gebäudeintegration: Mit dem gläsernen Energiewürfel geben sich die Stadtwerke Konstanz ein neues Gesicht. In die aufwendige Fassadenkonstruktion sind riesige kristalline Photovoltaikelemente integriert. Zusammen mit der Aufdachanlage erzeugt die lichtdurchlässige Photovoltaikfassade mehr Energie, als das gut gedämmte Gebäude verbraucht.
Fachkräftemangel: Bisher ist dies kein spürbares Problem in der Solarbranche. Noch nicht, meinen Experten. In Zukunft werden die Verantwortlichen nicht mehr aus meterhohen Stapeln von Bewerbungsmappen den besten Kandidaten auswählen können, sondern mit attraktiven Arbeitsplatzbedingungen um die begehrten Fachkräfte buhlen müssen.
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller erfüllt nach eigenen Angaben die Bedingungen, die die italienische Energiebehörde aufgestellt hat, damit Investoren einen zehnprozentigen Aufschlag bei der Solarförderung erhalten. Derzeit bemüht sich Conergy um die entsprechenden Zertifizierungen und TÜV-Logos.
Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen hat vor dem Berufungsgericht einen Erfolg gegen den norwegischen Konkurrenten erzielt. Der norwegische Waferproduzent will nun in Berufung gehen.
Der Trend setzt sich fort: Nach Yingli, Suntech und zuletzt Q-Cells steigt ein weiterer Photovoltaik-Konzern bei einem Bundesligisten als Sponsor ein. Hanwha SolarOne will damit seine Bekanntheit bei den Photovoltaik-Endkunden in Deutschland steigern.
Die Kartellfreigabe aus China liegt vor. Der Übernahme des deutschen Photovoltaik-Anlagenbauers durch den Schweizer Konzern steht somit nichts mehr im Weg.