Ähnlich wie SMA konnte auch der Bonner Photovoltaik-Konzern im dritten Quartal noch ein positives EBIT-Ergebnis erzielen. Dennoch blieb Solarworld hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
Schwarz-Gelb erwägt laut Medienbericht eine Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus auf 1000 Megawatt jährlich. Bis Ende Januar 2012 soll eine entsprechende Maßnahme geprüft werden.
Das Photovoltaik-Unternehmen konnte zwar seinen Absatz im Vergleich zum Vorquartal nicht steigern und verbuchte aber einen geringeren Verlust. Die Warnung, die Wandelanleihe nicht fristgerecht zurückzahlen zu können, wurde erneuert. Finanzvorstand Marion Helmes verlässt Q-Cells.
Die Nachfrage auf den weltweiten Photovoltaik-Märkten wird aus Sicht des Wechselrichter-Herstellers im kommenden Jahr nicht deutlich anziehen.
50 Millionen Euro will der koreanische Elektronikkonzern dem spanischen Photovoltaik-Hersteller zur Verfügung stellen. Damit soll eine neue Solarzellen-Fabrik in Malaga gebaut werden.
Die US-Regierung hat nun die Untersuchungen wegen vermeintlicher Dumpingpreise chinesischer Photovoltaik-Hersteller aufgenommen. Die US-Tochter von Solarworld hatte in den USA gemeinsam mit weiteren Herstellern eine entsprechende Petition eingereicht.
Das Photovoltaik-Unternehmen aus Bayern musste wegen der großen Lagerbestände weitere Abwertungen vornehmen. Die Verluste von Phoenix Solar belaufen sich nach drei Quartalen auf rund 40 Millionen Euro.
Der schwache deutsche Photovoltaik-Markt und die Neuausrichtung der Fabrik in Frankfurt/Oder belasten das Ergebnis von Conergy. Die steigenden Geschäfte im Ausland konnten dies nicht wettmachen.
Im dritten Quartal 2011 sind in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von etwa 1,64 Gigawatt zugebaut worden. Damit steigt die gesamte im Jahr 2011 neu installierte Leistung auf 3,36 Gigawatt.
Ein Raumkonzept aus Spanien hat den diesjährigen Preis auf der Bauhaus-Solar 2011 in Erfurt gewonnen. Eine weitere Auszeichnung ging an zwei Studentinnen aus München.