Bundesregierung denkt erneut über drastische Begrenzung der Photovoltaik nach

Teilen

Die Bundesregierung von Union und FDP hält nach einem Bericht des „Fokus“ den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland „für technisch und finanziell nicht verkraftbar“. Daher wollten nun Bundeswirtschafts- und Umweltministerium bis Ende Januar 2012 prüfen, ob der Zubau für Photovoltaik-Anlagen auf 1000 Megawatt jährlich begrenzt werden könne, heißt es weiter. Dieser Vorstoß komme aus der Arbeitsgruppe Energie der Koalition. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte erst vor wenigen Wochen, eine erneute Kürzung der Solarförderung ins Spiel gebracht. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) lehnt dies damals mit Blick auf den neuen Mechanismus, der auch unterjährige Kürzungen der Solarförderung bei einem starken Photovoltaik-Zubau in Deutschland erlaubt, ab.

Die Bundesnetzagentur hatte Ende Oktober bekannt gegeben, dass die Solarförderung zum Jahreswechsel um 15 Prozent sinken wird, nachdem zwischen Oktober 2010 und September 2011 Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von rund 5200 Megawatt ans Netz gegangen sind. Der Photovoltaik-Zubau in den ersten neun Monaten 2011 lag laut Bundesnetzagentur bei 3,36 Gigawatt. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Teilen

Ähnlicher Inhalt

An anderer Stelle auf pv magazine...

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.

Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.

Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.