Modulpreise: Die Nachfrage nach Solarmodulen ist spürbar gestiegen. Trotzdem hat sich der Preisverfall in fast allen Segmenten fortgesetzt.
Betriebsrat: Viele Jahre lang hatte kaum ein Photovoltaikhersteller einen Betriebsrat. Doch das hat sich mittlerweile geändert: In immer mehr Unternehmen nehmen die Mitarbeiter ihr Recht auf die Wahl einer Interessenvertretung wahr. Davon können auch die Arbeitgeber profitieren.
Unlauterer Wettbewerb: Nach jahrelangen Schimpftiraden gegen die chinesische Konkurrenz hat Solarworld-Chef Frank Asbeck nun gehandelt. Über seine US-Tochter reichte er Mitte Oktober eine Petition ein, mit der Dumpingvorwürfe gegen chinesische Hersteller offiziell geprüft werden sollen.
Jahresrückblick 2011: Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sah es zunächst auch hierzulande sehr gut für die Photovoltaikbranche aus. Sieben Atommeiler gingen vom Netz, der Bedarf an Erneuerbaren war plötzlich groß. Aber die regierende Koalition setzt vor allem auf Großprojekte wie Offshore-Windparks. Und die Solarbranche ächzt angesichts der Konkurrenz aus Fernost.
Höhensonne: Alpine Lawinenverbauungen sollen künftig nicht nur Schnee am Berg fixieren, sondern auch Photovoltaikmodule. Schweizer Ingenieure haben jetzt im Kanton Graubünden eine Pilotanlage installiert.
Liebe Leserin, lieber Leser! Da mussten die anwesenden Solarunternehmer und Solarexperten tief durchatmen. „Wenn hier die Frösche wie im Teich sitzen, dann ist klar, dass sie sich bei der Trockenlegung mit Applaus etwas zurückhalten.“ So sagte es der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf dem Forum Solarpraxis Mitte November in Berlin und meinte damit, dass er […]
Schwere Rückschläge für die Kooperation zwischen China und den USA erwarten die Photovoltaik-Unternehmen aus Fernost angesichts der Dumping-Klage der US-Solarworld-Tochter. Sie wollen gemeinsam gegen die Petition vorgehen.
In einem Brief haben die Fraktionschefs von Union und FDP ebenfalls schnelle Vorschläge für die Reduzierung der Solarförderung gefordert. Sie ließen allerdings offen, ob die Einspeisetarife weiter sinken sollen oder doch ein starrer Deckel für den Photovoltaik-Zubau kommen sollte.
Der norwegische Photovoltaik-Konzern REC hat weitere Stilllegungen beschlossen. Die Produktionskapazität der Wafer-Fabrik in Herøya soll um 60 Prozent reduziert werden.
Photovoltaik-Anlagen waren im Jahr 2010 kaum von Einspeisemanagement-Maßnahmen der Netzbetreiber betroffen. Das zeigt der aktuelle Monitoringbericht der Bundesnetzagentur.