Der energie- und wirtschaftspolitische Sprecher der CSU stellt sich hinter den Umweltminister. Nüßlein will keine erneuten Grabenkämpfe um eine starre Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus.
Nach dem unerwartet starken Zubau bei Photovoltaik-Anlagen in Deutschland 2011 kommen nun wieder die Befürworter einer starren Begrenzung wieder aus der Deckung. Der Druck auf Bundesumweltminister Röttgen wächst damit. Er will aber den „atmenden Deckel“ für die Solarförderung beibehalten.
Der unerwartet starke Zubau bei Photovoltaik-Anlagen zum Jahresende ist aus Sicht des Bundesumweltministers der Verunsicherung geschuldet, die sich aus den Diskussionen über eine starre Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus ergeben. In der kommenden Woche will sich Röttgen nun mit Vertretern der Solarbranche treffen.
Das insolvente Berliner Photovoltaik-Unternehmen hofft auf Rettung. Potenzielle Investoren sind aufgefordert, im Januar ein bindendes Angebot abzugeben.
Voraussichtlich 7500 Megawatt Photovoltaik-Leistung sind 2011 neu in Deutschland installiert worden. Damit dürfte die Solarförderung zur Jahresmitte nochmals um 15 Prozent sinken, da allein im Dezember rund 3000 Megawatt zugebaut sein sollen.
Das Münchner Photovoltaik-Unternehmen hat mit der Übernahme sein Betätigungsfeld erweitert. Der Kauf steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamts.
Mit Photovoltaik lässt sich Brauchwasser unter Umständen günstiger erhitzen als mit thermischen Solarkollektoren. Das ist der erste Schritt zu einer nachhaltigen Lösung, die der Photovoltaik einen großen Markt verspricht. Bricht nun ein Wettbewerb zwischen Photovoltaik und Solarthermie aus?
Das Photovoltaik-Unternehmen aus den USA will sich künftig auf die Produktentwicklung und Turnkey-Großprojekte konzentrieren. Rund ein Drittel der Satcon-Mitarbeiter sind von den Maßnahmen betroffen.
Der Insolvenzverwalter will damit die Möglichkeiten erhalten, einen Investor für das insolvente Unternehmen zu finden. Sein Ziel ist, die Projektgesellschaften von Solar Millennium einzeln oder im Paket zu veräußern.
Spekulationen über eine Kooperation mit anderen Photovoltaik-Unternehmen lassen die Aktien der Solar-Fabrik steigen. Vorstandschef Weinberger bestätigt Gespräche.