Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen hat schwer mit dem international gewachsenen Konkurrenzdruck zu kämpfen. Der Verdrängungswettbewerb spitzt sich angesichts der massiven Einschnitte bei der Solarförderung in Deutschland weiter zu.
Die Debatte über die Solarförderung ist im vollen Gange. Der ehemalige CDU-Bundesumweltminister Klaus Töpfer warnt vor zu schnellen Einschnitten bei den Photovoltaik-Einspeisevergütungen.
Der Zellhersteller und Projektierer bittet seine Aktionäre erneut, auf einen großen Teil ihres Aktienwerts zu verzichten. Sonst wäre das Unternehmen nicht überlebensfähig. Die Aktionäre haben kaum eine Wahl.
Der Bundestag hat in erster Lesung über den Regierungsentwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beraten. Die Opposition lehnt die Vorschläge der Regierung weitestgehend ab. Bei der Verordnungsermächtigung lenken auch Union und FDP teilweise ein.
Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen verzeichnete im Jahr 2011 einen Nettoverlust von rund einer Milliarde US-Dollar. Der Umsatz konnte jedoch im gleichen Zeitraum gesteigert werden.
Solarhybrid kündigt millionenschwere Verluste durch Solarparks an, die nach der EEG-Novellierung nicht mehr verwirklicht werden können. Der Aktienkurs des Projektierers ist eingebrochen.
Der operative Verlust des Photovoltaik-Unternehmens liegt im Jahr 2011 bei 19,8 Millionen Euro. Als Folge will Centrotherm photovoltaics fast jeden fünften Mitarbeiter entlassen.
Microsol erwirbt Kernbestandteile von Solon und gründet Solon Energy. Ein Teil der Arbeitsplätze an den drei Solon-Standorten wird abgebaut.
Solarenergie sollte besser in Ländern wie Griechenland gefördert werden, findet Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Nach dem Entwurf der Koalitionsfraktionen sollen die Solarkürzungen für Dachanlagen zum 1. April in Kraft treten, für Freiflächenanlagen zum 1. Juli. Es bleibt bei den harschen Abschlägen und die Rechte des Parlaments sollen beschränkt werden.