Glossar: Wer neue Geschäftsmodelle entwickeln will, die durch bessere Datenanalyse die fluktuierenden erneuerbaren Energien mit flexiblen Verbrauchern in Einklang bringen, muss die Handelsplätze, Mechanismen und Akteure des Energiemarkts kennen. Tobias Kurth vom Beratungsunternehmen Energy Brainpool stellt sie vor.
Neue Geschäftsmodelle: Wer wie im zukünftigen Strommarkt Geld verdient, ist noch ziemlich unklar. Jens Strüker, Professor an der Fresenius Hochschule in Idstein, erklärt, warum wir uns viele Entwicklungen noch gar nicht vorstellen können, welche Rolle Photovoltaik spielt und welche Vorteile US-amerikanische Start-ups haben.
Energiemanagement: Bekannt wurde das Start-up Tado mit einer intelligenten Steuerung, die Heizungen anfahren lässt, wenn der Besitzer sich seiner Wohnung nähert. Die Geräte lassen sich bald auch für Solarstrom nutzen.
Junge Unternehmen: Wer Innovationen sucht, muss einen Blick auf Start-ups werfen. Wir haben uns auf die Suche gemacht und wollten dabei nicht nur verstehen, was sie tun, sondern auch warum sie es tun und unter welchen Bedingungen sie arbeiten.
Neuartige Zelltypen: Während bei den Siliziumzellen das Potenzial zur Wirkungsgradverbesserung immer mehr abnimmt, taucht eine neuartige Materialkombination am Forscher-Horizont auf. Der Hype darum scheint berechtigt.
Zell- und Modulentwicklung: Sind bei Zellen und Modulen eigentlich noch Innovationen möglich und nötig? Und vor allem: Sind sie noch relevant? Die Meinungen darüber gehen auseinander, wobei etliche Verbesserungen in der Planung sind, die weiter sinkende Preise versprechen.
Freilandmontage: Innovation ist, wenn man sein Wissen von einem Gebiet auf ein anderes überträgt. Das gilt auch bei der Entwicklung von Montagesystemen, wie das Beispiel eines 75-jährigen Unternehmers zeigt.
Montage: Weltbewegende Neuheiten sind bei Montagesystemen derzeit nicht zu erwarten. Die Produkte sind zum großen Teil ausgereift. Hersteller konzentrieren sich nun auf Feinheiten, zum Beispiel bei der Kostenoptimierung, im Service oder bei der Anpassung an neue Märkte.
Regelenergie II: Die Energy2market GmbH unterstützt kleine und mittlere Energieerzeuger bei der Direktvermarktung unter anderem von Solarstrom. Das Unternehmen ist zudem für alle drei Regelenergiearten am Markt zugelassen und stellt seit März 2012 auch Sekundärregelleistung zur Verfügung. Derzeit umfasst das Portfolio 150 Megawatt, Tendenz steigend. In Zukunft sollen auch Photovoltaikspeicher in das Konzept integriert werden. Kevin Hüfner, Produkt- und Projektmanager bei Energy2market, erklärt, wie das funktionieren soll.
Regelenergie I: Ein neues Geschäftsmodell zur schnelleren Refinanzierung von Solarstromspeichern zeichnet sich ab. Durch die Teilnahme am Markt für Regelenergie lässt sich eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen.