Bei dem Test mit der Smart-Meter-Gateway von Landis+Gyr gelten strenge Sicherheitsbestimmungen. Die Zertifizierung solcher Gateways ist die Vorbedingung für den geplanten Rollout intelligenter Messgeräte. Bisher hat jedoch kein einziger Hersteller die Zertifizierung durch das zuständige BSI erhalten.
Zehn Gemeinden im Südburgenland sollen zur Musterregion für Photovoltaik und Elektromobilität werden. Beim jetzt vorgestellten Projekt „act4.energy“ soll durch eine intelligente Steuerung und Vernetzung mehr regionaler Solarstrom direkt vor Ort verbraucht werden.
Der Forschungsverbund „Solid“ will in einem dreijährigen Projekt das Produktionsverfahren für Festkörperbatterien günstig und massentauglich machen. Die Batteriezellen basieren dabei auf sogenannten Sol-Gel-Schichten, damit sollen Energiedichten von über 450 Wattstunden pro Kilogramm möglich sein.
Das niederländische Start-up konnte zudem binnen anderthalb Monaten eine neue Finanzierungsrunde abschließen. Ab 2020 soll das fünfsitzige Solarauto in die Serienproduktion gehen, bei dessen Entwicklung nun auch EDAG unterstützend tätig wird.
Auf der Hannover Messe wird am Dienstag der Greentech Award 2018 in der Kategorie „Energie“ vergeben. Die drei Finalisten sind der Speicherhersteller Sonnen, der Biotechnik-Spezialist MWK Bionik und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.
Wissenschaftler der Universität Kiel entwickeln derzeit einen „smarten“ Transformator, mit dem künftig Belastungen für die Verteilnetze zum Beispiel durch Elektroautos abgemildert werden. Die intelligente Steuerung soll eine kostengünstige Alternative zum Netzazusbau werden.
Für bauwerksintegrierte Solarmodule bestehen meist besondere, je nach Gebäude individuelle Anforderungen an das Design. Das Fraunhofer ISE hat gemeinsam mit dem Anlagenbauer Schmid zwei Konzepte für entsprechend flexible Produktionslinien entwickelt. Die Kosten einer Serienfertigung sinken dadurch um durchschnittlich 35 Prozent.
Für die SPD-Ministerin Svenja Schulze ist Greentech der Jobmotor für die Zukunft. Das weltweite Marktvolumen lag dem Atlas zufolge 2016 bereits bei 3200 Milliarden Euro und deutsche Firmen hatten einen Anteil von 16 Prozent daran.
Seit vielen Jahrzehnten werden mit der Rundsteuertechnik abends die Straßenlaternen angeschaltet. Künftig könnte diese Technik Stromkunden oder Prosumern beim Kostensparen helfen und Lastspitzen im Netz senken. Das im Projekt „CheapFlex“ des Fraunhofer ISE entwickelte Smart Grid basiert dabei auf dynamischen Stromtarifen und bietet eine kostengünstige Alternative zu intelligenten Stromzählern.
Nach über vier Jahren haben die Stadtwerke zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ihr Projekt zur Steuerung, insbesondere von flexiblen Verbrauchsanlagen, abgeschlossen. Die zentrale Steuerung dezentraler Anlagen hat dabei die Versorgungszuverlässigkeit verbessert und das Stromnetz entlastet. Ein Problem war jedoch das Fehlen einheitlicher Schnittstellen.