Alle Photovoltaik-Dachanlagen, die ab 30. Juli in Betrieb genommen worden sind, werden die im EEG 2023 verabschiedete höhere Solarförderung nach der Entscheidung aus Brüssel erhalten. Zudem genehmigte die EU-Kommission final die höheren Ausschreibungsvolumen für die noch ausstehenden Ausschreibungen für Freiflächen- und Dachanlagen in diesem Jahr sowie den Übergang zur gleitenden Marktprämie bei den Innovationsausschreibungen.
Die Vertreter aus den Bundesländern stimmten einstimmig für einen Vorschlag aus Schleswig-Holstein. Damit kann der Mindestabstand für Photovoltaik-Anlagen zu Nachbardächern auf einen halben Meter reduziert werden. Eine Petition hatte zuvor den kompletten Wegfall der Abstandsregeln gefordert.
Die Energiepreise gehen durch die Decke, während EU-Kommission und Bundesregierung überlegen, wie sich das Ausmaß der Krise eindämmen lässt. Mirko Schlossarczyk ist Partner beim Energiemarktanlysten Enervis Energy Advisors und sagt, dass sich der Markt bis zum Ende des Jahrzehnts auf ein sehr hohes Preisniveau einstellen kann. Im Interview mit pv magazine erklärt der Betriebswirt, der seit 2003 in der Energiewirtschaft aktiv ist, wie die hohen Preise zustanden kommen, warum die Merit-Order unangetastet bleiben sollte und warum ein Strompreisdeckel das falsche Signal für die Erneuerbare setzt. Die hohen Preise sind aus seiner Sicht ein Symptom, jedoch nicht die Ursache des Übels.
Die geplanten steuerlichen Neuregelungen für Photovoltaik-Anlagen haben bei unseren Lesern zahlreiche Fragen aufgeworfen. Einige wollen wir in diesem Beitrag beantworten, wohl wissend, dass die neuen Regeln noch gar nicht endgültig beschlossen sind.
Im Zuge des Energiesicherungsgesetzes soll eine zusätzliche 1,5 Gigawatt-Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen im Januar 2023 erfolgen. Gerade die kurzen Realisierungsfristen sorgen für Gesprächsstoff. Zudem ging es in der Anhörung auch um die Abschaffung der 70-Prozent-Kappungsregelung für bestehende Photovoltaik-Anlagen.
Auf Initiativantrag der Grünen soll die Errichtungsfrist für Photovoltaik-Anlagen bis 20 Kilowatt um zwei Mal neun Monate verlängert werden können. Zudem ist ein fester Fördersatz für Photovoltaik-Anlagen zwischen 10,1 und 20 Kilowatt vorgesehen. Das Parlament in Wien muss noch zustimmen.
Nach Ansicht des Think Tanks braucht es nicht mehr Geld oder eine höhere Solarförderung, um für einen Booster beim Photovoltaik-Zubau in Deutschland zu sorgen. Er sieht andere Hebel, um binnen eines Jahres zusätzlich 20 Gigawatt Photovoltaik-Leistung in Deutschland zu installieren.
Wie viel Wasserstoff wird eigentlich gebraucht? Das es nicht ganz ohne gehen wird, dürfte den meisten klar sein. In einem Verbundprojekt haben sich zahlreiche Forschungsinstitute daran gemacht, gleich 40 Energieszenarien auf ihre Annahmen zum Wasserstoffhochlauf zu untersuchen. Das Ergebnis: weltweit werden bis 2050 etwa 15 Millionen Gigawattstunden Wasserstoff gebraucht.
350 Lärmschutzwände und 100 Rastplätze sind in 15 Losen von ASTRA zusammengefasst worden. Bis 24. Februar 2023 läuft die Ausschreibung, um sich für die kostenlose Zuteilung einer Fläche zu bewerben, auf der dann eine Photovoltaik-Anlage entstehen soll.
Auf dem 23. Forum Neue Energiewelt in Berlin diskutierten zahlreiche Vertreter der erneuerbaren Energiebranche über die anstehende Herausforderungen auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbare. Beim Thema eines Wiederaufbaus der europäischen Solarindustrie sahen sie vor allem die Finanzierung als Problem.