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Politik

Bundesregierung will Zufallsgewinne am Strommarkt offenbar rückwirkend abschöpfen

Im Zuge der Strompreisbremse sollen 90 Prozent der Zufallsgewinne technologiespezifisch zunächst am Spot-, später am Terminmarkt von den Betreibern abgeschöpft werden. Dabei ist auch eine rückwirkende Abschöpfung seit dem 1. März zumindest für den Spotmarkt im Gespräch. Bei Erneuerbaren-Anlagen ohne anzulegenden Wert sei eine Abschöpfung oberhalb von 10 Cent pro Kilowattstunde geplant, ansonsten wird die EEG-Vergütung angesetzt plus einer Sicherheitsmarge.

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Run auf Förderung für Photovoltaik-Anlagen und Speicher in Österreich

In den ersten vier Minuten nach Öffnung des vierten EAG-Fördercalls waren bereits mehr als 23.600 Tickets gezogen. Die gute Nachricht: Die Server hielten dem Ansturm stand. Doch nicht alle Antragssteller werden für ihre Photovoltaik-Anlage und Speicher eine Förderzusage erhalten, da die Mittel nicht reichen. Allerdings können sie mit der Installation bereits beginnen und sich nächstes Jahr erneut bewerben.

Greenwashing bei Asset-Managern: 13 Milliarden Euro für fossile Brennstoffe

Deutschlands größte Vermögensverwalter stecken trotz Klimaversprechen 13 Milliarden Euro in den Ausbau fossiler Brennstoffe. Das berichten Greenpeace, Reclaim Finance und Urgewald in einem aktuellen Report.

Enervis: AKW-Weiterbetrieb energiewirtschaftlich notwendig

Die Analysten gehen davon aus, dass sich der Gasverbrauch durch das Weiterlaufen der drei AKW reduziert. Zudem nimmt die Abhängigkeit von Stromlieferungen aus dem Ausland ab und weniger Engpasssituationen zu befürchten. Der BEE sieht dagegen die Gefahr, dass die preisdämpfenden Erneuerbaren-Anlagen so noch länger aus dem Markt gedrängt werden.

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Österreich verlängert Realisierungsfrist für kleine Photovoltaik-Anlagen auf bis zu zwei Jahre

Die Novelle des EAG sieht diese Änderung vor und reagiert damit auf anhaltende Lieferschwierigkeiten im Photovoltaik-Bereich. Zudem soll die Antragstellung auf Förderung für Privatpersonen vereinfacht werden.

Lichtblick: Explodierende Netzentgelte nicht nachvollziehbar

Nach einer ersten Auswertung steigen für die Haushalte die Netzentgelte für Strom und Gas um durchschnittlich 25 Prozent zum Jahreswechsel. Dabei hat die Bundesregierung bereits 13 Milliarden Euro an die Übertragungsnetzbetreiber aus dem EEG-Topf überwiesen, um den Kostenanstieg einzudämmen.

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Weiterer Korrekturbedarf im EEG für kleine und hoch aufgeständerte Agri-Photovoltaik-Anlagen

Mit der EEG-Novelle haben sich die Bedingungen für Agri-Photovoltaik schon verbessert, das Steuerrecht wurde teilweise angepasst und die EU nimmt bei Direktzahlungen an Landwirte ab 2023 darauf Rücksicht. Dennoch mahnen der Deutsche Bauernverband und Wissenschaftler noch weitere Verbesserungen an, um dem Anlagensegment zum Durchbruch zu verhelfen. Dafür wäre ein eigenes Ausschreibungssegment hilfreich.

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Sachsen hebt Einspeisebegrenzung der Photovoltaik-Anlagen auf 50 Prozent bei geförderten Speicher auf

Die Neuregelung gilt ab sofort, wobei jedoch die geltenden Regeln zur Einspeisebegrenzung von Photovoltaik-Anlagen nach dem EEG beachtet werden müssen. In diesem Jahr war die Speicherförderung in Sachsen nach nur wenigen Stunden ausgeschöpft. Eine Fortsetzung des Programms nach der bisherigen Vorgaben ist bislang nicht vorgesehen.

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bne fordert bessere Rahmenbedingungen für bidirektionales Laden

Der Verband schlägt Maßnahmen zur Verbesserung der Rechtsposition, der Standardisierung der Prozesse und für mehr Wirtschaftlichkeit vor. Damit soll das Potenzial gehoben werden, um die Flexibilität im Energiesystem durch bidirektionales Laden zu erhöhen. Es könnte dazu genutzt werden, Lastspitzen von Photovoltaik- und Windkraftanlagen zu puffern.

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Im September schmilzt Überschuss auf EEG-Konto erstmals in diesem Jahr

Die Ausgaben lagen im vergangenen Monat fast 620 Millionen über den Einnahmen. Dies lag unter anderem an den gesunkenen Erlösen bei der Vermarktung des Stroms aus den Photovoltaik- und Windkraftanlagen. Außerdem gab es im Zuge der Jahresabrechnung mit den Verteilnetzbetreibern große Ausgaben.

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