Mehr als 50 Unternehmen aus der Netz- und Speicherbranche haben in den vergangenen Monaten hauptsächlich über die vier Themenfelder Netzanschlussanfragen, flexible Netzanschlussvereinbarungen, Speichernetzentgelte und Co-Location diskutiert. Mit einem Diskussionspapier adressieren sie nun die Herausforderungen und Lösungen vornehmlich an die Politik und Regulierungsbehörden.
Mit dynamischen Entgelten und Baukostenzuschüssen sollen Volleinspeiser ab der Niederspannung künftig an den Netzkosten beteiligt werden. Batteriespeicher und Prosumer sind von den vorliegenden Vorschlägen nicht betroffen, da Netzentgelte in einem separaten Verfahren festgelegt werden.
Das neue mehrjährige Energieprogramm Frankreichs setzt ein Ziel von 48 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung für 2030 fest und sieht bis 2028 jährliche Ausschreibungen im Umfang von 2,9 Gigawatt vor. Die Industrie ist der Ansicht, dass dieser Rahmen die Investitionssicherheit wiederherstellt und die Pläne für Gigafabriken unterstützt.
Contracts for Difference sollen Überförderung verhindern – doch wie stark verändern sie Geschäftsmodelle und Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen? Eine Analyse der rechtlichen Spielräume und der ökonomischen Folgen für Projektierer und Investoren.
Eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und Capgemini Invent zeigt, dass der Wasserstoffhochlauf derzeit an zahlreichen regulatorischen, marktlichen und finanziellen Risiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu scheitern droht. Ohne eine Kurskorrektur und neue politische Regelungen könnten viele Projekte vor der finalen Investitionsentscheidung steckenbleiben.
Der aktuelle Energiewende-Monitor des DIW zeigt, dass beim derzeitigen Ausbautempo die gesetzlichen Ziele für 2030 voraussichtlich verfehlt werden. Während Photovoltaik und Batteriespeicher zulegen, hinken Offshore-Wind, Verkehr und Wärmesektor hinterher. Das Institut sieht günstige Rahmenbedingungen, warnt jedoch vor politischen Bremsmanövern.
In einem offenen Brief distanzieren sich EWS, Green Planet Energy und Naturstrom von einem zweiten Positionspapier der DIHK. Die dort vertretenen Positionen seien nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für das deutsche Wirtschaftswachstum gefährlich.
Der Verband warnt davor, dass durch anstehende Gesetzesvorhaben die Energiewende im Strombereich ins Stocken gerät und im Wärmebereich nicht aus den Startlöchern kommt. Nötig sei ein Mix aus Fordern, Fördern und CO2-Bepreisung. Solarenergie müsse im geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz stärker gewürdigt werden.
Die neue Regelung aus Peking ermöglicht es, dass Stand-alone-Batteriespeicher feste Zahlungen für ihre Verfügbarkeit erhalten, nicht für die gelieferte Energie. Die Höhe der Zahlungen sind dabei an Kohle-Benchmarks geknüpft.
Im Berner Jura soll auf 1.250 Metern Höhe und in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer der weltweit ältesten Freiflächenanlagen – dem Sonnenkraftwerk Mont-Soleil – eine 8,5-Megawatt-Anlage entstehen. Die lokale Bevölkerung hat zugestimmt, trotzdem gab es Einsprüche gegen die Baugenehmigung. Diese wurden nun vom Kanton Bern zurückgewiesen.