An der neuen Verordnung zur Nachrüstpflicht von Photovoltaik-Anlagen wegen der 50,2 Hertz-Problematik wird noch gearbeitet. Das Photovoltaikforum will nun verhindern, dass die Kosten für die Umrüstung bei den Betreibern von Photovoltaik-Bestandsanlagen hängen bleiben.
Nach Pfeiffer und Fuchs hat sich mit Bareiß der dritte CDU-Wirtschaftspolitiker gegen die Photovoltaik positioniert. Verbraucherschützer Krawinkel unterstützt eine Deckelung der Solarförderung.
Während der Parteichef die Solarförderung gern bei 1000 Megawatt begrenzen will, spricht sich der umweltpolitische Sprecher klar gegen einen festen Deckel bei der Photovoltaik aus. Umweltminister Röttgen will ebenfalls am bestehenden Fördersystem festhalten.
In einer äußerst lebhaften Diskussion zeigten sich zu Beginn der zweitägigen Konferenz gleich die Konfliktlinien, die beim Thema Photovoltaik durch die Politik laufen. Die Regierungsvertreter verteidigten dabei ihre Pläne, die Solarförderung stark zu begrenzen.
Die Gewerkschaft hat anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbands seine Forderung nach einer Einführung eines Tarifvertrags erneuert. Der BSW-Solar weist dies als unverhältnismäßig zurück.
Die Wirtschaftspolitiker der Union fordern angesichts der Veröffentlichung der Mittelfristprognose der EEG-Umlage eine Begrenzung der Kosten. Sie bringen damit erneut eine Deckelung der Photovoltaik in Deutschland ins Spiel.
Die Übertragungsnetzbetreiber haben ihre Mittelfristprognose für die Entwicklung der EEG-Umlage 2013 veröffentlicht. Grünen-Energieexperte Fell sieht den weiteren erwarteten Anstieg aber nicht im Ausbau der regenerativen Energien in Deutschland begründet.
Schwarz-Gelb erwägt laut Medienbericht eine Begrenzung des Photovoltaik-Zubaus auf 1000 Megawatt jährlich. Bis Ende Januar 2012 soll eine entsprechende Maßnahme geprüft werden.
Ein Raumkonzept aus Spanien hat den diesjährigen Preis auf der Bauhaus-Solar 2011 in Erfurt gewonnen. Eine weitere Auszeichnung ging an zwei Studentinnen aus München.
Das hessische Umweltministerium startet die Vorbereitungen für den Pilotbetrieb eines zentralen hessischen Solardachkatasters. Zunächst sind 33 Kommunen zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und Marburg an dem Projekt beteiligt.