Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz verabschiedet werden, dass einen Zuschuss von 2,75 bis 3,8 Cent pro Kilowattstunde für Photovoltaik-Mieterstrom vorsieht. Die Forderungen des Bundesrats nach einer Ausdehnung auf Quartiere sowie Nachbesserungen bei Steuerfragen lehnt die Regierung ab.
18 erfolgreiche Gebote für Photovoltaik-Projekte in dem Freistaat bekamen bei der Runde im Juni einen Zuschlag. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sieht damit bereits jetzt positive Auswirkungen der Verordnung, die in Bayern nun wieder Photovoltaik-Anlagen auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten erlaubt.
Bündnis 90/Die Grünen wollen am Wochenende ihr Programm für die Bundestagswahl im Herbst beschließen. pv magazine hat die energiepolitische Sprecherin Julia Verlinden zu den wichtigsten Themen rund um die Zukunft der Erneuerbaren, des EEG und beim Klimaschutz in Deutschland befragt.
Eine weitere Reduktion um 66 Prozent bis 2040 sagen die Analysten in ihrem diesjährigen Bericht für die Photovoltaik voraus. Weitere 47 Prozent Kostensenkung sollen es bis dahin bei der Windenergie sein. Bereits 2030 werden die Erneuerbaren die Mehrheit der bestehenden fossilen Kraftwerke im puncto Kosten ausstechen.
Nach dem jüngsten Preisrutsch bei den Photovoltaik-Ausschreibungen sieht der Verband keine Notwendigkeit mehr für Restriktionen. Der Photovoltaik-Ausbau ist dem BSW-Solar zufolge zu Tiefstpreisen möglich und notwendig.
Rund 300 Megawatt an Photovoltaik- und Windkraftanlagen sollen künftig in Ausschreibungen vergeben werden, in denen deutsche Projektierer mit Wettbewerbern aus anderen EU-Ländern konkurrieren. Bei der Photovoltaik-Pilotausschreibung gingen alle Zuschläge in das Nachbarland Dänemark.
Der Berliner Think-Tank hat in einer Studie die Trends, Ziele, Strategien und eine 10-Punkte-Agenda formuliert, die die Energiewende in Deutschland bis 2030 beschäftigen sollten. Nach Ansicht von Agora Energiewende sind die nächsten Jahre entscheidend, wenn die Klimaschutzziele und die Dekarbonisierung bis 2050 erreicht werden sollen.
Die Bundesnetzagentur hat nun die Version 3.0 online veröffentlicht. Die Überarbeitung betrifft vorrangig die Berechnung der Entschädigungszahlungen bei der Abregelung von EEG- und KWK-Anlagen. Bis Ende August können Stellungnahmen abgegeben werden.
Ab dem 1. August wird Peter Röttgen den Verband führen. Bis zur Aufspaltung des Energiekonzerns Eon leitete er dort das Innovationszentrum für Energiespeicherung.
Nach dem Bericht des Erneuerbaren-Energie-Netzwerkes stammt etwa ein Viertel der weltweiten Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. Das Bundeswirtschaftsministerium verlangt in Deutschland weitere Kraftanstrengungen zum Ausbau und zur Integration erneuerbarer Energien.