Im Gegensatz zum Ministerpräsidenten kann sich Sachsen-Anhalts Finanzminister Hilfen für das insolvente Photovoltaik-Unternehmen vorstellen. Am Dienstag wird Q-Cells am Amtsgericht Dessau seine Zahlungsunfähigkeit melden.
Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen muss seinen vorgelegten Restrukturierungsplan überarbeiten. Die Finanzierungsverhandlungen mit den Banken und Kreditgebern verzögern sich daher.
Der ehemalige Kurzzeit-Vorstandschef des Solarunternehmens will nun Schadenersatz. Er hat wegen Rufschädigung in den USA Klage über die Zahlung von 265 Millionen US-Dollar gegen Solar Millennium eingereicht.
Verschiedene Teile des insolventen Photovoltaik-Unternehmens werden verkauft. Die Verhandlungen über die Veräußerung der Modulproduktion in Gelsenkirchen laufen aber noch.
Deutlich weniger Aufträge verzeichnen die Hersteller von Photovoltaik-Maschinen und Komponenten. Viele Unternehmen nutzen bereits Kurzarbeit und noch mehr wollen sich von Mitarbeitern trennen.
Der Vorstand des Photovoltaik-Unternehmens wird massiv verkleinert. Grund ist, dass die Vorstände wohl die geplante Restrukturierung und Neuausrichtung von Payom Solar nicht mittragen wollten.
Das Photovoltaik-Unternehmen prüft, ob es eine andere Lösung zur Restrukturierung der Finanzen geben könnte. Auslöser ist die Klage eines Anleihegläubigers beim Oberlandesgericht Frankfurt/Main.
Rüdiger Wienberg, der als Insolvenzverwalter Solon erfolgreich an den Konzern Microsol verkauft hat, soll nun als Sachwalter den Prozess begleiten und die Interessen der Gläubiger wahren. Odersun braucht dringend Aufträge und frisches Kapital.
Der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller erreicht nicht ganz seinen Rekordumsatz aus dem Jahr 2010. In diesem Jahr wird mit einem weiteren Rückgang bei Umsatz und Gewinn gerechnet.
Der Photovoltaik-Hersteller konzentriert sich mittlerweile auf die Produktion von Solarmodulen in Frankfurt/Oder. Die Schließung der Wafer- und Zellproduktion am Standort belasten das Jahresergebnis 2011 erheblich.