Der Hochlauf von Power-to-X kommt langsamer voran als erwartet. Hohe Strompreise, fehlende Infrastruktur und unsichere Nachfrage bremsen Investitionen. Eine neue Studie von EY-Parthenon und VDMA zeigt, dass sich der Markt konsolidiert.
Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berechnen in einem Kapazitätsausbaumodell für das deutsche Energiesystem einen Bedarf von rund 53 Gigawatt wasserstofffähiger Gaskraftwerke bis 2045. Damit liegt die modellierte Größenordnung über den aktuell geplanten Neubauzielen der Kraftwerksstrategie.
Der chinesische Hersteller Sigenergy hat in Nantong ein neues Produktions- und Entwicklungszentrum eröffnet. Bei der Veranstaltung stellte das Unternehmen außerdem seine „AI in All“-Strategie sowie drei neue Produkte für den Heim-, Gewerbe- und Freiflächen-Markt vor.
Der Konzern ist sehr zufrieden mit seinem Jahresabschluss und kündigt für die kommenden Jahre noch bessere Zahlen an. Bis 2031 will RWE netto 35 Milliarden Euro investieren: vor allem in Windkraft, Photovoltaik, Batteriespeicher – und Gaskraftwerke.
Der Insolvenzverwalter der deutschen Meyer-Burger-Gesellschaften hat zentrale Produktionsanlagen und Patente an das US-Start-up Swift Solar verkauft. Dazu gehören eine Heterojunction-Zellfertigung in Bitterfeld-Wolfen sowie eine in Hohenstein-Ernstthal entwickelte Fertigungsanlage mit zusammen rund zwei Gigawatt Kapazität.
Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zum deutschen Photovoltaik-Markt vor. Der Wert der importierten Solarzellen und -module sank demnach um 7,7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Die deutsche Modulproduktion ging um 60,6 Prozent zurück. Die Zahlen sind allerdings nicht ohne Widersprüche.
Der Hamburger Projektentwickler Enerparc hat sich ein Finanzierungspaket von bis zu einer Milliarde Euro gesichert. Mit dem Kapital will das Unternehmen den weiteren Ausbau von Solarparks und Batteriespeichern in Europa vorantreiben.
Solarpower Europe sieht den europäischen PPA-Markt weiter als wichtigen Vermarktungskanal für Solarstrom – jedoch nur als Ergänzung zu Ausschreibungen. In Deutschland ging das Volumen neuer Corporate-PPAs zuletzt deutlich zurück.
Baywa re erwartet deutlich geringere Ergebnisse als bisher geplant. Hintergrund sind verschlechterte Marktbedingungen für Projektentwickler in Europa und den USA. Die Anpassung zwingt auch den Mutterkonzern Baywa, sein Restrukturierungskonzept zu überarbeiten.
Nach zuletzt eher unerfreulichen Meldungen kann der Erneuerbare-Energien-Projektierer die Inbetriebnahme eines 33-Megawattstunden-Batteriespeichers vermelden und – für das Unternehmen insgesamt noch weit wichtiger – die Unterstützung einer Mehrheit seiner Gläubiger für den Sanierungskurs.