Icodos ist eine Startup-Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und nimmt eine spezielle Anlage in Betrieb, mit der sich aus gewöhnlichen Haushaltsabwässern grünes Methanol produzieren lässt. Der Treibstoff sollte dem Schiffsverkehr oder der Chemieindustrie zugutekommen. Es gebe genügend Kapazitäten in Deutschland und Europa, um einen signifikanten Anteil des Bedarfs aus solchen Quellen zu decken.
Der Umsatz im deutschen Speichermarkt schrumpft deutlich – vor allem das Geschäft mit Heimspeichern lahmt. Gleichzeitig zieht der gewerbliche und industrielle Markt an, und auch bei Großspeichern deutet sich ein Wachstum an. Der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) sieht die Branche trotz Konsolidierung auf langfristigem Wachstumspfad – mahnt aber schnellere Genehmigungen und bessere regulatorische Rahmenbedingungen an.
Zolar hatte im letzten Herbst seinen Rückzug aus dem Geschäft mit Privatkunden erklärt. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf B2B-Services. Der ADAC arbeitet neben Zolar auch mit Lichtblick und Otovo zusammen.
Die tatsächliche Leistung weicht bei rund zwei Dritteln der im Labor untersuchten Module von den Herstellerangaben ab. Vor zehn Jahren traf das auf weit weniger getestete Module zu, so der TÜV Rheinland. Das Fraunhofer ISE war kürzlich bei eigenen Messungen zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen.
Dem britischen Marktforschungsunternehmen IDTechEx zufolge wird sich das Volumen des Dünnschicht-Marktes bis 2035 gegenüber heute mehr als verdoppeln. Angetrieben wird diese Entwicklung unter anderem von der Nachfrage nach gebäudeintegrierter Photovoltaik.
Drei Viertel des Mehrverbrauchs wurden durch die zusätzliche Erzeugung von Strom aus Erneuerbare-Anlagen gedeckt. Fast die Hälfte entfällt dabei auf die Photovoltaik. Das zeigt eine Analyse der Internationalen Energie-Agentur (IEA).
Die beiden Unternehmen fokussieren sich auf den Automobilsektor und stationäre Batteriespeicher für Photovoltaik und andere Erneuerbare. Damit wollen sie eine Alternative zu den bisher meist aus Asien stammenden Ausrüstern bieten.
Das Forum Ökologische Marktwirtschaft rechnet bei 25 Prozent geringerem Zubau von Windkraft, Photovoltaik und Biomasse mit kumulierten Verlusten von 65 Milliarden Euro. Öko-Energieversorger appellieren an die künftige Regierungskoalition: „Durchstarten statt Neustart“.
Sungrow hatte 300 Gäste aus 20 europäischen Ländern zum „ESS Experience Day“ nach München eingeladen. Diskutiert wurde über Speicher, spannende Projekte, Marktzahlen und die Zukunft der Energiewende. Fazit: Mehr Speicher und mehr Netzausbau, sonst geht es wahrscheinlich nicht weiter mit der Energiewende.
Das Mieterstrom-Unternehmen zielt auf das Potenzial für Photovoltaik-Nutzung durch die rund 1,7 Millionen deutschen Wohnungseigentümergemeinschaften. Dort gebe es besondere Probleme, auf die nun ein eigens zugeschnittenes Beratungskonzept eingehen soll.