Der Markt für Eigenheim-Photovoltaik steht 2025 massiv unter Druck: Preisverfall, Schnäppchenjagd und gnadenloser Wettbewerb belasten viele Installateure. Gleichzeitig profitieren Betriebe mit schlanken Strukturen oder ganzheitlichen Konzepten. Im Interview erklärt Daniel Schmitt, CEO des Großhändlers für Photovoltaik, Stromspeicher, Ladestationen und Heizsysteme Memodo, welche Strategien jetzt entscheidend sind.
Laut einer Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (BNE) könnte der geplante Kapazitätsmarkt für Gaskraftwerke Haushalte und Industrie in Deutschland mit zusätzlichen Kosten von bis zu 435 Milliarden Euro belasten. Der Verband warnt vor Fehlanreizen und plädiert für marktwirtschaftlichere Alternativen.
Der ZVEH hat in seiner Herbstkonjunkturumfrage einen leichten Anstieg des Geschäftsklimaindex festgestellt. Anders als in früheren Jahren ist die Photovoltaik für das Elektrohandwerk aber kein Wachstumstreiber mehr – im Gegenteil.
Der niederländische Anbieter einer Vertriebs-, Projektplanungs- und Service-Softwareplattform für Photovoltaik, Batteriesysteme, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur und das Berliner Unternehmen mit seinem ähnlich gelagerten Angebot wollen gemeinsam „Europas führende KI-gestützte Softwareplattform für Installateure“ schaffen.
Im Projekt Energieareal Regensburg Ost entsteht eine Photovoltaik-Anlage mit 11 Megawatt, die Strom an einen Standort von Aumovio, Schaeffler und Siemens liefert. Mitarbeiter der Unternehmen und Bürger können sich über die Energiegenossenschaft BERR eG direkt beteiligen.
In der Altmark könnte ein bedeutendes Lithiumvorkommen lagern. Neptune Energy meldet gewaltige Reserven im Untergrund von Sachsen-Anhalt und setzt dabei auf ein neues Verfahren zur Extraktion aus Tiefenwasser.
Das Fraunhofer ISE hat gestern Hans-Martin Henning in den Ruhestand verabschiedet, der die Einrichtung fast neun Jahre geleitet hat. Dazu richtete das Institut ein Symposium zur Energiewende aus. Neben Henning selbst sprachen Wissenschaftler anderer Häuser und Vertreter aus Politik und Wirtschaft. In einem Wunsch waren sie sich einig: Dass die Energiewende in Deutschland langfristig gedacht und umgesetzt werden müsse.
Der BEE warnt vor einem Rückschritt beim Wasserstoffhochlauf und fordert ambitionierte Maßnahmen statt gekürzter Ziele. Ein neues Positionspapier zeigt neun Hebel auf, wie heimische Produktion, EU-Vorgaben und gezielte Förderungen den Hochlauf beschleunigen könnten.
Ein Unternehmensbündnis mit Akteuren wie Vonovia, Enpal und 1Komma5° hat bei Roland Berger eine Studie in Auftrag gegeben. Sie beziffert den Mehrwert dezentraler Lösungen bis 2045 auf 185 bis 255 Milliarden Euro und enthält klare Forderungen an die Politik, damit dieser Mehrwert realisiert werden kann.
Im Juni stammten 22 Prozent des Stroms in der Europäischen Union aus Solarenergie, womit diese die Kernenergie als größte Energiequelle überholte. Insgesamt lieferten erneuerbare Energien, angetrieben durch den Anstieg der Photovoltaik, im zweiten Quartal 54 Prozent des Nettostromerzeugung.