Im Sommer soll das neue Produkt mit einem Wirkungsgrad von bis zu 23,52 Prozent erhältlich sein. Bis zum Jahresende will der Photovoltaik-Hersteller die Leistung der Glas-Glas-Module auf 500 Watt steigern.
Das erste Photovoltaik-Projekt mit dem Modell der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung im Mehrfamilienhaussektor der Hansestadt soll nicht das letzte bleiben, das Wohnungsunternehmen Wittinger Immobilien will noch in diesem Jahr weitere folgen lassen.
Mit der steigenden Erzeugung von Erneuerbaren entkoppelt sich der Strom- vom Gaspreis. Bereits im März lässt sich diese Entwicklung deutlich anhand der Zahlen bei Energy-Charts vom Fraunhofer ISE ablesen. „Noch ist der Ausbau der erneuerbaren Energien aber insgesamt nicht ausreichend, um deutlich unabhängiger von geopolitischen Schocks sein zu können“, sagt Leonhard Gandhi.
Allein in der ersten Märzhälfte haben die in Europa installierten Photovoltaik-Anlagen die Kosten für EU-Gasimporte um 32 Prozent gesenkt. Je nach Entwicklung des Gaspreises könnten allein in diesem Jahr Gesamteinsparungen von fast 67 Milliarden Euro erreicht werden, wie es in einer Studie von Solarpower Europe heißt.
Der Bundesverband des Solarhandwerks hatte sich an Umweltminister Carsten Schneider gewandt: Er solle sich innerhalb der Bundesregierung für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen. Die Antwort ist sehr zurückhaltend, der BDSH-Vorsitzende Peter Knuth findet sie „enttäuschend, aber nicht verwunderlich“.
Fast sechs Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum legten die Erneuerbaren zu. Dies lag vor allem an deutlich günstigeren Windverhältnissen, während die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen um rund fünf Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 zurückging.
Eine aktuelle Analyse von Ember deckt erhebliche Engpässe in den Übertragungs- und Verteilungsnetzen in ganz Europa auf, die in den am stärksten betroffenen Ländern die Realisierbarkeit sowohl künftiger Großanlagen als auch kleinerer Photovoltaik-Anlagen für Privathaushalte gefährden. Zudem gibt es bereits lange Wartelisten für einen Netzanschluss.
Die Bundesnetzagentur will Ende Mai erste Leitplanken für die künftige Netzentgeltsystematik vorlegen. Auf dem Battery Business and Development Forum wurde zugleich deutlich, dass erst das Zusammenspiel mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen über die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern entscheiden dürfte. Zum BBDF, organisiert von pv magazine, Solarpower Europe und Conexio PSE, trafen sich über 530 Branchenexperten.
Mit 9,56 Cent pro Kilowattstunde lag der durchschnittliche Zuschlagswert leicht unter dem Niveau der Vorrunde. Nur knapp die Hälfte des Kontingents von 283 Megawatt konnte aufgrund der wenigen zulässigen Gebote verteilt werden. Gegensätzlich lief die Ausschreibungsrunde für Windparks an Land.