China wird ab dem 1. April 2026 die Mehrwertsteuervergünstigungen für Photovoltaik-Produkte abschaffen und gleichzeitig die Vergünstigungen für Batterien vor einer vollständigen Abschaffung kürzen. Damit steigen die Exportkosten für Hersteller und Lieferungen werden möglicherweise auf Anfang 2026 vorgezogen.
Die Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie radikal abzubauen und die Kosten zu senken. Warum vor diesem Hintergrund ein Ersetzen der Ausschreibungen durch eine Festvergütung besonders sinnvoll ist, erklärt der Präsident der Energy Watch Group (EWG), Hans-Josef Fell, im Interview mit pv magazine.
Bis 2050 könnten Natrium-Ionen-Batterien bei schnellen Lernraten Speichergestehungskosten (LCOS) von 11 bis 14 Euro pro Megawattstunde bieten – günstiger als Lithium-Ionen-Batterien mit 16 bis 22 Euro pro Megawattstunde – und gleichzeitig ein höheres Energie-Leistungs-Verhältnis und eine hohe Zyklenfestigkeit aufweisen, wie eine neue Studie der Technische Universität Lappeenranta zeigt.
Der jüngste Bericht von Aurora Energy Research besagt, dass Europa bis zum Ende des Jahrzehnts Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Euro für den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. benötigt. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird die Summe auf 1,5 Billionen Euro ansteigen.
Die ersten Abschätzungen der Behörde liegen etwa ein Gigawatt unter den Werten, die der Bundesverband Solarwirtschaft an neu installierter Photovoltaik-Leistung erwartet. Knapp 21 Gigawatt an Erneuerbaren sind der Bundesnetzagentur zufolge im vergangenen Jahr hinzugekommen.
Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen will im zweiten Quartal 2026 mit der Massenproduktion von Solarzellen aus unedlen Metallen beginnen. Steigende Silberpreise verstärken den Druck zur Senkung der Metallisierungskosten.
Nach Ansicht des Think Tank geht es zu langsam mit der Minderung voran. Zum Referenzjahr 1990 ist nun eine Verringerung der CO2-Emissionen um 49 Prozent erreicht. Bis 2030 müssen die Emissionen deutlich stärker sinken, um das Klimaschutzziel einzuhalten.
Die Neuregelungen zum Energy Sharing aus der EnWG-Novelle treten zum 1. Juni in Kraft. Dann können Besitzer von Photovoltaik-Anlagen auch das Netz nutzen, um ihr Quartier mit überschüssigem Solarstrom zu beliefern. Die Initiative „Zukunft Altbau“ startet dazu eine Informationskampagne.
Die erneuerbaren Energien müssen das Fundament der Energieversorgung sein und bleiben. Daher, so der Verband, müssen die Ausbaupfade bis 2030 erhalten bleiben und auch die Umstellung auf Contracts for Difference möglichst risikoarm für die Betreiber ausfallen. Anlagen kleiner 200 Kilowatt Leistung will der BEE von der Umstellung ausnehmen.
Mehr als 2,22 Millionen kleine, mittlere und große Batteriespeicher sind mittlerweile in Deutschland installiert. Im vergangenen Jahr kamen etwa 526.000 neue Speicher mit einer Gesamtleistung von knapp 3,7 Gigawatt und einer Kapazität von 7,255 Gigawattstunden hinzu. Die installierte Speicherkapazität wuchs damit auf 25,5 Gigawattstunden bis Ende 2025, wie die Zahlen des Marktstammdatenregisters zeigen.