Skip to content

Highlights der Woche

Lego-Besitzer kaufen Mehrheit an US-Tochter von Enerparc

Zum Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Die Minderheitsanteile befinden sich im Besitz des Management-Teams von Enerparc Inc.

1. Photovoltaik-Sonderausschreibung: Höchster Zuschlagswert bei 8,40 Cent pro Kilowattstunde

Insgesamt 121 Zuschläge für Photovoltaik-Projekte mit gut 505 Megawatt hat die Bundesnetzagentur verteilt. Die Ausschreibungsrunde war deutlich überzeichnet, allerdings mussten 17 Gebote mit fast 200 Megawatt Gesamtleistung wegen Formfehlern ausgeschlossen werden. Auch viele Gebote auf Ackerflächen in benachteiligten Gebieten kamen nicht zum Zug, was wesentlich zur Erhöhung der Zuschlagswerte beigetragen haben dürfte. Der BSW-Solar fordert daher auch eine Lockerung der Flächenkulisse, um den Photovoltaik-Zubau nicht unnötig zu verteuern.

4

EuGH revidiert Urteil zum EEG 2012 – Einnahmen aus EEG-Umlage keine staatlichen Beihilfen

Der Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg entschied nun, dass die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen bei der EEG-Umlage im Gesetz von 2012 keine staatliche Beihilfe waren. Die Bundesregierung war damit mit einer Revision erfolgreich. Der EuGH kommt nun zu dem Ergebnis, dass die mit der EEG-Umlage erwirtschafteten Gelder zu Unrecht als staatliche Mittel angesehen wurden. Der BEE sieht seine Rechtsauffassung bestätigt und fordert eine Überprüfung aller Regelungen, die seither auf Druck der EU-Kommission ins EEG aufgenommen wurden.

5

Studie: Weltweit werden weniger Kohlekraftwerke gebaut

Bereits im dritten Jahr in Folge ist die Zahl der geplanten Kohlekraftwerke gesunken und auch die Zahl der Anlagen, die 2018 ans Netz gingen. Mehr als 100 Institutionen haben nach der aktuellen Studie von Greenpeace, Global Energy Monitor und Sierra Club ihre Finanzierungen für Kohlekraftwerke massiv eingeschränkt.

7

SMA Solar bestätigt hohen Verlust von 175,5 Millionen Euro für 2018

Der Umsatz ging im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls erheblich zurück. Mit einem Kostensenkungsprogramm will das Photovoltaik-Unternehmen die Wende schaffen. Doch die Erwartungen für das erste Quartal zeigen noch einen anhaltenden Abwärtstrend.

1

LEE NRW: Bundesland muss jährlich 900 Megawatt Photovoltaik zubauen

Wenn die Klimaziele 2030 erreicht werden sollen müsste Deutschland nach Berechnungen der Vereinigung ab sofort jeweils 4,3 Gigawatt neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen pro Jahr zubauen. Damit Nordrhein-Westfallen seinen angemessenen Beitrag leistet, müssten es allein in dem Bundesland 900 Megawatt Photovoltaik-Leistung pro Jahr sein. Davon ist es aber weit entfernt.

2

DIW Berlin: Ökosteuer ist umweltpolitisch ein Flop – CO2-Preis gefordert

Knapp 20 Jahre nach der Einführung der ökologischen Steuerreform stellen die Berliner Forscher fest, dass sie sich finanz- und sozialpolitisch gelohnt hat. Die beabsichtigte Lenkungswirkung bei der Umweltpolitik blieb aus. Das DIW Berlin fordert daher eine neuerliche Steuerreform, die eine angemessene CO2-Bepreisung und eine Entlastung einkommensschwacher Haushalte bewirkt.

4

AG Energiebilanzen: Nur Erneuerbare legten 2018 zu – 14 Prozent Anteil am Primärenergieverbrauch

Deutlich gestiegene Energiepreise, milde Witterung und ein sprunghafter Anstieg der Energieproduktivität sind nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen maßgeblich für den gesunkenen Energieverbrauch. Die CO2-Emissionen gingen um knapp 4,8 Prozent zurück, auch weil deutlich weniger Kohle verbrannt wurde.

Umweltbundesamt: Erneuerbaren-Anteil am Bruttoendenergieverbrauch stieg 2018 auf 16,6 Prozent

Im Stromsektor war die Bilanz für Photovoltaik, Windkraft und Co. im vergangenen Jahr gut. Die Entwicklung bei Wärme und Verkehr ist dagegen weiter eher lau. Damit Deutschland seine Klimaziele noch erreicht, braucht es mehr Dynamik.

1

EU-Parlament votiert für Abschaffung der Zeitumstellung ab 2021

An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Nächstes Jahr könnte es dann das letzte Mal sein, dass die Menschen in der EU ihre Uhren nach Sommer- und Winterzeit umstellen müssen. Allerdings könnte es dann auch bald eine Zeitdifferenz zwischen Deutschland und seinen Nachbarn geben.

3