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Highlights der Woche

Umweltministerium fordert schnelle Einführung der Photovoltaik-Pflicht in Baden-Württemberg

Der grüne Umweltminister will das Klimaschutzgesetz zügig mit dem Koalitionspartner CDU abstimmen, doch dieser hat sich noch immer nicht positioniert. Zentraler Punkt darin soll eine Pflicht zur Nutzung der Photovoltaik auf Neubauten im Land sein.

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Bundeswirtschaftsministerium: Anschlussregelung für Post-EEG-Anlagen kommt mit Novelle

Die Bundesregierung lässt die Photovoltaik-Branche derzeit in der Luft hängen – sei es beim 52-Gigawatt-Deckel oder einer adäquaten Anschlussregelung für Anlagen, die ab 2021 aus dem EEG fallen. Letztere soll erst in der anstehenden EEG-Novelle aufgegriffen werden. Die Grünen kritisieren die „Verzögerungstaktik“ der Regierung bei der Energiewende.

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bne fordert 1000 Gigawatt Photovoltaik bis 2050 in Deutschland

In einem Positionspapier konkretisiert der Verband, wie sich diese Forderung umsetzen lässt. Rund die Hälfte der Leistung soll von Freiflächenanlagen kommen, die vor allem dort gebaut werden können, wo heute Energiepflanzen angebaut werden.

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EuPD Research: 52-Gigawatt-Deckel bei Photovoltaik ist Investitionsbarriere für Privathaushalte

Eine repräsentative Umfrage unter Hausbesitzern zeigt, dass viele bereit sind, kurz- und mittelfristig in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren. Neben der Senkung der Stromkosten ist dabei eine stabile Rendite durch die garantierte Einspeisevergütung eine wesentliche Motivation. Der 52-Gigawatt-Deckel für die Photovoltaik im EEG stellt damit nach Ansicht von EuPD Research eine wesentliche Investitionsbarriere dar.

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Anträge für Photovoltaik-Speicherförderung in Bayern weiter möglich

Das Wirtschaftsministerium in München hat klargestellt, dass die Förderung nicht auf Eis liegt, sondern nur die Bearbeitung der Anträge vorübergehend ausgesetzt ist. Daher verzögern sich derzeit die Bescheide und die Auszahlung der Zuschüsse für Speichersysteme, die in Kombination mit neuen Photovoltaik-Anlagen installiert werden.

Wirtschaftsausschuss streicht Grünen-Gesetzentwurf zur Abschaffung des 52-Gigawatt-Photovoltaik-Deckels von der Tagesordnung

Die Grünen bezeichneten das Vorgehen der Regierungskoalition als unverantwortlich. Das Solar Cluster Baden-Württemberg zeigt derweil auf, wie ein beschleunigter Photovoltaik-Zubau der heimischen Wirtschaft und Wertschöpfung helfen könnte.

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Analyse: EEG-Umlage könnte bis auf 8,25 Cent pro Kilowattstunde 2021 steigen

Der durch die Corona-Krise bedingte sinkende Strompreis und die niedrigere Nachfrage wirken sich nach einer Analyse von Enplify viel stärker auf die Berechnung der EEG-Umlage für das nächste Jahr aus als die geplanten Entlastungen durch die Einnahmen aus dem Brennstoffemissionshandel. Dazu ist ein milliardenschweres Defizit zum Jahreswechsel auf dem EEG-Konto absehbar.

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EuPD Research: 65.000 neue Photovoltaik-Heimspeicher 2019 in Deutschland installiert – Sonnen und BYD mit größten Marktanteilen

Insgesamt sind hierzulande bis zum Jahresende 2019 mehr als 200.000 Photovoltaik-Heimspeicher verbaut worden – eine  Verdoppelung binnen zwei Jahren. Die Nachfrage stieg dabei im vergangenen Jahr weiter kräftig an.

2

Angst vor 52 Gigawatt-Deckel drückt Stimmung der deutschen Photovoltaik-Branche

Der Geschäftserwartungsindex hat sich dem Bundesverband Solarwirtschaft zufolge innerhalb von nur drei Monaten halbiert. Eine solche Eintrübung gab es noch nie und die Ursache dafür ist nicht die Corona-Krise, wie es vom Verband heißt.

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IRENA: Globale Energiewende bis 2050 als eierlegende Wollmilchsau

In ihrem ersten „Global Renewables Outlook“ zeigt die Vereinigung, dass die Dekarbonisierung des Energiesystems die kurzfristige Erholung der Wirtschaft unterstützt sowie zugleich widerstandsfähige Volkswirtschaften und Gesellschaften schafft. Die kumulativen globalen BIP-Gewinne könnten somit bis zum Jahr 2050 um 98 Billionen US-Dollar über das Business-as-usual-Niveau hinaus gesteigert werden und die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien sich auf 42 Millionen fast vervierfachen.