Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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RES, ein Projektierer aus England, hat mit einem Netzbetreiber ein Pilotprojekt gestartet. Beide wollen zeigen, wie technische Lösungen und Erlösmodelle für Batteriespeicher aussehen können, die Solaranlagenbetreiber Einnahmen versprechen und gleichzeitig erlauben, mehr Solarleistung in Verteilnetze einzuspeisen.
Der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für die weitgehende Umstellung der Förderung von Photovoltaik und Windkraft liegt nun vor. Für den 10. März ist nach pv magazine-Informationen ein Ressortgespräch geplant. Parallel wird es in den kommenden Tagen auch eine Länder- und Verbändeanhörung geben. Die Reformpläne sehen eine Abschaffung des 52-Gigawatt-Deckels sowie eine Anpassung des „atmenden Deckels“ vor.
Am Dienstag startet das neue KfW-Programm, mit dem Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung gefördert werden. Schnell sein, könnte sich diesmal doppelt lohnen, denn bereits zum 30. Juni werden die Tilgungszuschüsse gesenkt. Die Anforderungen an die Photovoltaik-Speichersysteme werden dagegen erhöht.
Vom 15. bis 17. März findet die Energy Storage Europe in Düsseldorf statt. Das Programm ist so umfangreich, dass es einiger Erläuterungen bedarf.
Nach einer Analyse des Fraunhofer ISE hat Deutschland im vergangenen Jahr damit den alten Rekordwert von 2013 nochmals übertroffen. Es zeigt sich auch, dass Deutschland seinen überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien mitnichten ins Ausland verschenkt. Neben dem laufenden Atomausstieg ist nach Ansicht der Wissenschaftler auch die Stilllegung der ersten Braunkohlekraftwerke in diesem Jahr möglich, ohne dass die Versorgungssicherheit leiden würde.
Die HU Berlin hat ein Gutachten erstellt, das das EEG an verschiedenen Stellen für nicht vereinbar mit der Verfassung und dem Europarecht hält. Care-Energy-CEO Martin Kristek kündigte an, er wolle im Auftrag von Kunden vor Gericht ziehen. Dahinter steckt in Wahrheit der gemeinsame Wunsch, das EEG durch ein Quotenmodell zu ersetzen.
Im vergangenen Jahr ist die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland insgesamt weiter geschrumpft. Allerdings lag nach einer Analyse der Agentur für Erneuerbare Energien in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Photovoltaik-Zubau höher als noch 2014 – wenn auch auf niedrigem Niveau.
In letzter Instanz ist der seit 2010 laufende Rechtsstreit nun zugunsten der Photovoltaik-Branche entschieden worden. Gehrlicher Solar hatte den Fall ins Rollen gebracht. Zahlreiche Betreiber von Solarparks können nun mit Steuerrückzahlungen rechnen.
Zwei der größten Photovoltaik-Unternehmen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen ihre vorläufigen Geschäftszahlen für 2015 vorgelegt und einen Ausblick auf das laufende Jahr gewagt. Götz Fischbeck, Industrieexperte und CEO von Smart Solar Consulting, hat die Zahlen im Auftrag von pv magazine genauer unter die Lupe genommen und ist sowohl für SMA als auch für Solarworld durchaus optimistisch. Gerade in den USA sind beide Photovoltaik-Hersteller sehr stark vertreten.
Im vergangenen Jahr war die Photovoltaik-Nachfrage hierzulande nochmals rückläufig. Für Dezember veröffentlichte die Bundesnetzagentur nun knapp 145 Megawatt an neu gemeldeter Leistung. Bereits vier Freiflächenanlagen aus den Ausschreibungsrunden sind nach pv magazine-Informationen bis dato realisiert worden.