Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die ersten sechs Monate sind noch gar nicht ganz vorbei. Trotzdem wagen sich ZSW und BDEW bereits mit vorläufigen Berechnungen zum Bruttostromverbrauch an die Öffentlichkeit. Der neue Rekord ist aus ihrer Sicht nur eine Momentaufnahme, die vor allem auf günstige Witterungsbedingungen zurückzuführen sind.
Das Verkehrsministerium hat eine Studie vorgelegt, in der aufgezeigt wird, wie die Ziele Treibhausgas-Emissionen erreicht werden können. Klar ist, dass erneuerbare Energien dabei nicht nur im Stromsektor eine gewichtige Rolle spielen. Doch auch Flexibilitätsinstrumente werden zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat eine Studie zu den finanziellen Auswirkungen einer verstärkten Kopplung der Sektoren Strom und Wärme für private Haushalte vorgelegt. Dabei zeigt sich, dass es unter bestimmten Voraussetzungen kostenneutral möglich ist. Für eine wirklich erfolgreiche Energiewende müssten die rechtlichen Rahmenbedingungen für die energetische Gebäudesanierung aber noch verbessert werden.
Der schwedische Batteriehersteller Alelion hatte Caterva im April 2018 aus der Insolvenz für gut 1,3 Millionen Euro gekauft. Nun ließ er seine deutsche Tochter pleitegehen und lässt viele ratlose Caterva-Kunden ratlos zurück und auf teilweise wertlosen Produkten sitzen. Fenecon könnte zumindest ein Teil der Speicher wieder nutzbar machen.
Waiblingen, Tübingen oder Konstanz haben es vorgemacht. Angesichts des ausgerufenen Klimanotstands fordern Erlangens Grüne nun ein Bündel an Maßnahmen, darunter die Einführung einer Pflicht zur Photovoltaik-Nutzung bei Neubauten.
Die Mehrzahl der 16 Photovoltaik-Heimspeicher konnte die Berliner Forscher mit Gesamteffizienzen von mehr als 88 Prozent überzeugen. Acht Systemanbieter haben die Untersuchung der HTW Berlin mit Messdaten von unabhängigen Prüflaboren unterstützt. Die nächste Runde läuft bereits.
Im Vorfeld sah es so aus, als würden sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten auf das Ziel, eine klimaneutrale Wirtschaft bis 2050 zu erreichen, verständigen. Dann stellten sich ein paar osteuropäische Länder quer. Erneuerbaren- und Umweltverbände sind enttäuscht.
Nach Ansicht des Verbands müssen die Abgeordneten des Bundestages in ihrer letzten Sitzungswoche klimapolitisch noch handeln. So werden verschiedene Anträge und Gesetzentwürfe diskutiert, die unter anderem eine stärkere Nutzung der Photovoltaik – auch im Wärmesektor – voranbringen könnten.
Eigentlich sollte es zum 1. September die erste technologieneutrale Innovationsausschreibung geben. Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen geht jetzt hervor, dass der Termin nicht zu halten ist. Es wird aber angestrebt, die Auktion noch in diesem Jahr zu öffnen.
Lange Zeit hat sich die Union in Sachen Klimaschutz quer gestellt. Jetzt wird ein Konzept erarbeitet, das Anreize für eine CO2-Bepreisung setzen soll. Im Gegenzug könnten EEG-Umlage oder Stromsteuer abgeschafft werden, wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Jung in einem Zeitungsinterview erklärt.