Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Über den Klimafonds werden Photovoltaik- und Speicheranlagen in der Land- und Forstwirtschaft gefördert. Anträge können bis November 2020 gestellt werden, falls die Mittel bis dahin reichen. In der Steiermark gibt es einen politischen Vorstoß, der eine Verankerung einer Photovoltaik-Verpflichtung für Neubauten vorsieht.
Eine Erhöhung des Treibhauseffekts um 40 Prozent erwarten die Forscher, wenn der Kohle und Erdöl künftig durch Erdgas ersetzt werden. Die Plattform Erneuerbare Energien aus Baden-Württemberg fordert derweil eine Quote für grünen Wasserstoff und Biogas im Erdgasnetz.
Lange hat es gedauert, doch jetzt können die Energieriesen ihr großes Tauschgeschäft abschließen. Kritik an der Genehmigung kommt von der Konkurrenz, die eine vorherrschende Marktmacht Eons nach Abschluss der Transaktion fürchten. Der Energiekonzern will nun seinerseits keine weitere Zeit bei der Integration von Innogy mehr verlieren.
Mehr Klarheit in den Regelungen und ein zunehmendes Umweltbewusstsein lassen den Markt für Photovoltaik-Balkonmodule anwachsen. Wir haben daher unsere Marktübersicht aktualisiert. Nun sind 65 Stecker-Solar-Geräte von 21 Anbietern gelistet.
Interview: Das EEG ist mit jeder Novelle komplexer und für viele Anlagenbetreiber schlicht undurchschaubar geworden. Seit einigen Tagen ist die Website „Mein-PV-Anwalt.de“ online. Rechtsanwalt Sebastian Lange von der Projektkanzlei trägt dafür relevante Informationen zusammen, die Photovoltaik-Anlagenbetreiber frühzeitig wissen und beachten sollten.
In einer Entschließung fordert Bayern, dass eine deutlich verbesserte Förderung für Photovoltaik-Anlagen im EEG. Neben der Streichung des 52-Gigawatt-Deckels verlangt die bayerische Regierung die sofortige Abschaffung der EEG-Umlage für Eigenverbrauch, auch gemeinschaftlichen, für Anlagen bis 40 Kilowatt und eine Verpflichtungsabnahme für Überschussstrom sowie die Förderung innovativer Agro-Photovoltaik-Anlagen.
EuPD Research hat durchgerechnet, was getan werden muss, um die Atom- und Kohlekraftwerke zu ersetzen, die sukzessive in den nächsten Jahren vom Netz gehen. Ein beschleunigter Photovoltaik-Ausbau erscheint kurzfristig das Mittel zur Wahl. Doch gleichzeitig muss die Zahl der Kurzfristspeicher bis 2040 verdreißigfacht werden, damit die Photovoltaik zur tragenden Säule der Energieversorgung bis 2040 werden kann.
In Kassel treffen sich die Digitalisierungsexperten der Sinteg-Projekte, die mit rund 200 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert werden. Die notwendige Technik ist größtenteils installiert, jetzt kann der Handel von übermorgen simuliert werden.
Auch die Windkraft muss um das Fünffache ausgebaut und die Batterieproduktion sogar um das Fünfzigfache steigen, wenn die Klimaerwärmung deutlich unter 2 Grad Celsius gehalten werden soll. Das derzeitige Tempo bei der globalen Energiewende halten die Analysten für unzureichend. Insgesamt empfehlen sie zehn Maßnahmen, um die Pariser Klimaziele Wirklichkeit werden zu lassen.
Eine neue Studie von Wissenschaftlern der ETH Zürich und dem PIK zeigt, inwiefern die Investitionen in erneuerbare Energien trotz sinkender Kosten für Photovoltaik, Windkraft und Co. von steigenden Zinsen betroffen sein könnten. Die Forscher empfehlen der Politik eine „thermostatische Strategie“, um Zinssteigerungen bei Investitionen in erneuerbare Energien auszugleichen.