Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Als Vertretung der Verteilnetzbetreiber warnt der Verband vor fundamentalen Eingriffen in die bisherige Anreizregulierung zum Netzausbau. Die Bundesnetzagentur unterschätze die Auswirkungen ihrer vorgeschlagenen Methodenänderungen, wie der BDEW in seiner Stellungnahme anmerkt.
Auf dem ehemaligen AKW-Gelände will der Energiekonzern einen Speicher mit 400 Megawatt Leistung und 800 Megawattstunden Kapazität errichten. Es soll ein zentraler Speicherort für Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden, da er an die Gleichstromverbindung „ULTRANET“ angeschlossen wird.
Die vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zeigen, dass der Verbrauch von Mineralöl und Erdgas in den ersten sechs Monaten gestiegen ist. Dies lag auch daran, dass die Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft signifikant zurückging.
Jedes dritte Unternehmen bewertet demnach die Auswirkungen der Energiewende für den eigenen Betrieb als negativ. Verunsicherung und hohe Energiepreise belasten dabei die Investitionsentscheidungen. Gegenüber 2023 und 2024 hat sich die Stimmung jedoch etwas aufgehellt.
In Osttschechien entsteht eine neue Fertigungslinie für Batteriespeicher. Mehrere Partner aus Deutschland und Tschechien schlossen sich für das Projekt zusammen. Der Antrieb liegt nach eigener Aussage in der Cybersicherheit. Die Unternehmen wollen ihre Batterien mit eigener Steuerung versehen, um sie besser vor Angriffen zu schützen. Bedenkenträgern, die ein hohes Maß chinesischer Integration in europäische Energieinfrastruktur bemängeln, könnte so der Wind aus den Segeln genommen werden.
Die Software-Platform des Start-ups bietet energieintensiven Gewerbebetrieben die Möglichkeit, den Einkauf von Strom zu organisieren und mit KI-Unterstützung automatisiert bessere Trading-Entscheidungen zu treffen. Das Portfolio-Management erleichtert auch die Integration von Stromlieferverträgen mit Photovoltaik-Anlagen.
Zwei aktuelle Umfragen zeigen eine positive Einstellung von 83 beziehungsweise 67 Prozent gegenüber Freiflächenanlagen. Die Differenzen zwischen konventioneller und Agri-Photovoltaik sind in beiden Ländern eher gering. In Deutschland fordert eine überwältigende Mehrheit – auch der CDU-Wähler – mindestens gleichbleibende Anstrengungen für den Erneuerbaren-Ausbau.
In einem Schreiben hat sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion direkt an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gewandt. Darin übt sie scharfe Kritik an den Vorgaben für den beauftragten „Monitoringbericht zur Energiewende“. Diese widersprächen teilweise den Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag.
Einer Marktanalyse zufolge könnte es erstmals seit 2015 kein Marktwachstum geben. Dies liegt vor allem an der rückläufigen Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Anlagen in vielen EU-Ländern und schlechteren Förderbedingungen, so der Verband.
Der Verband fordert die Bundesregierung auf, umgehend Klarstellungen zu treffen und dafür die anstehende EnWG-Novelle zu nutzen. Ohne rechtliche Klärungen drohten Mehrfachbelastungen, Betriebs- und Rechtsunsicherheiten und die Investitionshemmnisse für große Batteriespeicher würden sich weiter erhöhen.