Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
45 Prozent der Kapazitäten zur Stromerzeugung, die im Jahr 2019 weltweit errichtet wurden, entfielen auf die Photovoltaik. Das zeigt ein neuer Report von Bloomberg New Energy Finance. Die Analysten erwarten, dass der Markt weiter wächst und der Photovoltaik-Zubau 2022 etwa bei 140 bis 178 Gigawatt liegen wird.
Mit der Reform soll auch der Rechtsrahmen für Photovoltaik-Anlagen angepasst werden, die ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Sie sollen für eine Übergangszeit ihren Solarstrom für den Marktpreis abzüglich Vermarktungskosten an den Netzbetreiber verkaufen können. Zudem werden Ausschreibungsmengen für Photovoltaik-Anlagen bis 2028 festgeschrieben. Was im Entwurf fehlt, ist die Abschaffung der EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch, wie sie in der Erneuerbaren-Richtlinie der EU gefordert wird.
Niedrige Gaspreise, Corona und schönes Wetter haben das EEG-Konto ins Minus gestürzt – mittlerweile klafft ein Loch von mehr als zwei Milliarden Euro. Woher das Minus kommt und welche Auswirkung eine Stabilisierung des EEG-Kontos aus Haushaltsmitteln auf die Strompreise und den Energiemarkt hat, besprechen wir im Podcast mit Thorsten Lenck von Agora Energiewende.
Die zwei Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1,5 Megawatt Leistung sollen das Kieswerk Pfadt in Leimersheim mit erneuerbarem Strom versorgen. Die Module werden dafür auf einem Baggersee installiert.
Der Verband fordert ab 2021 einen Photovoltaik-Zubau von zehn Gigawatt jährlich sowie zusätzliche Flächen und eine Abschaffung des atmenden Deckels und der Belastung von solarem Eigenverbrauch. Das DIW wiederum fordert im Zuge der Bewältigung der Corona-Krise eine „Solarprämie“ – dabei sollen 20 Prozent der Anschaffungskosten erstattet werden, um den Photovoltaik-Zubau unmittelbar ankurbeln. Der Bundesverband Solarwirtschaft hält eine Photovoltaik-Pflicht nicht unbedingt für das probateste Mittel, um den Zubau weiter zu treiben.
Das Projekt kombiniert das Schwungradspeichersystem von S4 Energy mit Batteriespeichern von Leclanché. Es soll in den Niederlanden neun Megawatt präqualifizierte Leistung für Tennet liefern.
Nach Zahlen der Bundesnetzagentur war der Juli damit der bislang zubaustärkste Monat des Jahres. Insgesamt sind in Deutschland nun gut 51,98 Gigawatt Photovoltaik installiert.
Das Bundeswirtschaftsministerium strebt an, das Gesetzgebungsverfahren für das EEG noch in diesem Jahr abzuschließen. Die neue Fassung soll dann zum 1. Januar 2021 in Kraft treten.
Viel Wind im Norden und in der Mitte sowie strahlender Sonnenschein im Süden haben Deutschland am Mittwoch einen neuen Höchstwert bei der Erzeugung erneuerbarer Energien beschert. Das zeigen Analysen des Energiekonzerns Eon. Photovoltaik und Windkraft deckten über den gesamten Tag gesehen mehr als 75 Prozent der Nettostromerzeugung, wie die Zahlen von Energy Charts des Fraunhofer ISE ergaben.
Die portugiesische Regierung hat einige der vorläufigen Ergebnisse der nationalen Photovoltaik-Auktion bekannt gegeben, die am Dienstag abgeschlossen wurde. Schlüssel zu dem niedrigen Preis sind dem Energieprognosedienstes Aleasoft zufolge die in der Auktion vergebenen 15-Jahres-Verträge sowie die garantierten Rechte auf Land und auf Netzanschlüsse.