Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Steuersprechstunde: Wie wirkt es sich auf die Gewerbesteuer aus, wenn eine Vermietungs GmbH eine Photovoltaik-Anlage kauft und diese an seine Mieter vermietet? Der Bundesfinanzhof hat sich bereits mit dieser Frage befasst.
Ende Januar endet die Übergangsfrist für die Registrierung von bestehenden Erzeugungsanlagen, darunter alle Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher. Nach aktuellen Hochrechnungen der Bundesnetzagentur fehlen von rund 350.000 Anlagen noch die Daten.
Angesichts der immer weiter sinkenden Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen sollten die Städte und Kommunen den Hauseigentümern unterstützend unter die Arme greifen. Erste Städte machen es bereits vor und gewähren Zuschüsse bei der Installation neuer Photovoltaik-Anlagen.
Interview: Wärmepumpen tragen auch bei nicht so günstigen Einbausituationen zum Klimaschutz bei und sollten die Gasheizungen schon heute ersetzen, erklärt Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin. Allen Szenarien zum Ausbau von grünem Wasserstoff zum Trotz.
Nach vorläufigen Zahlen könnten allein im Dezember Photovoltaik-Anlagen mit 14 bis 15 Gigawatt Gesamtleistung installiert worden sein. Das Volumen beim Zubau privaten Photovoltaik-Dachanlagen hat sich 2020 nahezu verdoppelt, wie AECEA berichtet. Für dieses Jahr sind die Analysten in einer ersten Prognose optimistisch und erwarten eine Steigerung auf 45 bis 50 Gigawatt neu installierte Photovoltaik-Leistung.
Seit 2015 hat sich die Kohleverstromung mehr als halbiert. Die Corona-Krise hat diese Entwicklung weiter beschleunigt. Ihre Auswirkungen führten immerhin dazu, dass Deutschland seine CO2-Minderungsziele für 2020 doch noch erreichte.
Mit der ersten Rechtsverordnung zum Klimaschutzgesetz hat der Senat der Hansestadt auch eine Verpflichtung zum Bau von Photovoltaik-Anlagen auf Neubauten ab 2023 und Bestandsgebäuden ab 2025 konkretisiert. In Österreich könnte die Steiermark als zweites Bundesland nach Wien in Kürze eine Photovoltaik-Pflicht im Baugesetz verankern.
Der Anteil der Erneuerbaren stieg nach Angaben der Behörde binnen Jahresfrist von 46,1 auf 49,3 Prozent. Die Erzeugung aus regenerativen Stromquellen lag bei insgesamt 233,1 Terawattstunden, wobei die Photovoltaik am stärksten zulegen konnte.
Die Jahresauswertung des Fraunhofer ISE zeigt, dass die Windkraft erneut die wichtigste Stromerzeugungsquelle war. Photovoltaik- und Windkraft erzeugten zudem mehr Strom als alle fossilen Energiequellen zusammen – das gab es bislang noch nie.
In den ersten elf Monaten summiert sich der Brutto-Zubau der Photovoltaik in Deutschland damit auf 4,4 Gigawatt. Zum Jahresbeginn sank die Solarförderung erneut um 1,8 Prozent.