Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Bundesregierung will den Bau und Betrieb neuer Gaskraftwerke mit staatlicher Beihilfe fördern. Das schafft fossile Abhängigkeiten und verzerrt den Wettbewerb, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe. Sie fordert eine technologieoffene Förderung, die auch Speichern und Lastverschiebung zugutekommt.
Grund für den Rückgang sind die geringeren Erträge der Windenergie und der Wasserkraft. Die Photovoltaik-Erzeugung legte dagegen um fast 14 Prozent zu. Der Anteil von Erdgas und Kohle im Strommix ist leicht gestiegen.
Ein Photovoltaik-Installationsbetrieb ist von einem Gericht in Victoria zu einer Geldstrafe von 9000 Australischen Dollar verurteilt worden. Es bekannte sich schuldig, bei fünf Immobilien unsichere Batteriespeichersysteme installiert zu haben, was unter anderem einen kleineren Hausbrand verursachte.
Photovoltaik-Hersteller sehen sich einem steigenden Kostendruck ausgesetzt, da Silberpaste mittlerweile bis zu 30 Prozent der gesamten Produktionskosten für Solarzellen ausmacht. OPIS-Analyst Hanwei Wu erklärt, dass Modulhersteller derzeit nur begrenzt in der Lage sind, die Endpreise für Solarmodule anzuheben, was die Bemühungen zur Reduzierung des Silberverbrauchs bei allen gängigen Solarzellentechnologien beschleunigt.
Die Aktualisierung zeigt, dass die Netzbetreiber rund 18,5 Milliarden Euro an Vergütung an EEG-Anlagenbetreiber gezahlt haben. Aus dem Bundeshaushalt kamen knapp 16,5 Milliarden Euro, um das Konto ausgeglichen zu halten.
Eine neue Perspektiv-Studie aus der Forschung skizziert die Zukunft der globalen Photovoltaik-Lieferkette. Sie zeigt auf, wie sich Modulpreise, Leistung und Lebensdauer in den nächsten 25 Jahren entwickeln könnten. Die Studie ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit führender Solarforschungsinstitute weltweit. Einer der Autoren der Studie, der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), erklärte gegenüber pv magazine, der Wirkungsgrad von Solarmodulen und -zellen könne bis zur Mitte des Jahrhunderts 35 Prozent übersteigen, während die Modulpreise voraussichtlich um die Hälfte sinken werden.
China wird ab dem 1. April 2026 die Mehrwertsteuervergünstigungen für Photovoltaik-Produkte abschaffen und gleichzeitig die Vergünstigungen für Batterien vor einer vollständigen Abschaffung kürzen. Damit steigen die Exportkosten für Hersteller und Lieferungen werden möglicherweise auf Anfang 2026 vorgezogen.
Die Vorschläge zielen darauf ab, Bürokratie radikal abzubauen und die Kosten zu senken. Warum vor diesem Hintergrund ein Ersetzen der Ausschreibungen durch eine Festvergütung besonders sinnvoll ist, erklärt der Präsident der Energy Watch Group (EWG), Hans-Josef Fell, im Interview mit pv magazine.
Bis 2050 könnten Natrium-Ionen-Batterien bei schnellen Lernraten Speichergestehungskosten (LCOS) von 11 bis 14 Euro pro Megawattstunde bieten – günstiger als Lithium-Ionen-Batterien mit 16 bis 22 Euro pro Megawattstunde – und gleichzeitig ein höheres Energie-Leistungs-Verhältnis und eine hohe Zyklenfestigkeit aufweisen, wie eine neue Studie der Technische Universität Lappeenranta zeigt.
Der jüngste Bericht von Aurora Energy Research besagt, dass Europa bis zum Ende des Jahrzehnts Investitionen in Höhe von 600 Milliarden Euro für den Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. benötigt. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird die Summe auf 1,5 Billionen Euro ansteigen.