Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Interview: Mit ihrem Paket “Fit for 55” will die EU-Kommission ihre verschärften Klimaziele realisieren. Schon vor der Vorstellung der Pläne zog der CO2-Preis in Europe kräftig an. Wie diese Entwicklung weitergeht und welche Auswirkungen sie auf den Strommarkt in Deutschland und anderen europäischen Ländern hat, erklärt Lukas Bunsen, Head of Research, Central Europe von Aurora Energy Research.
Im vergangenen Jahr hat der europäische Photovoltaik-Verband ein Wachstum der weltweit neu installierten Photovoltaik-Leistung um 18 Prozent auf 138,2 Gigawatt. Bis 2025 könnten nach den Prognosen 1,8 Terawatt Photovoltaik installiert sein.
Der Schwerpunkt bei erneuerbaren Energien liegt auf der Photovoltaik, wie der bayerische Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung zum Klimaschutzgesetz verkündete. Die bereits vor einem Jahr versprochene Verpflichtung zur Installation von Photovoltaik-Anlagen bei Neubauten wird es wegen Differenzen in der Regierung im Freistaat dennoch vorerst nicht geben.
Die Berliner Forscher haben zwei Szenarien entwickelt, die zeigen, dass eine Vollversorgung durch Photovoltaik, Windkraft und andere Erneuerbare technisch möglich und ökonomisch effizient ist. Voraussetzung dafür wäre aber eine starke Beschleunigung des Ausbaus sowie ein Umdenken in der deutschen und europäischen Netzplanung.
Interview: Das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen hat ein neues Bonussystem entwickelt und sein Portal für die Intallationsbetriebe vereinfacht. Damit soll der Prozess von der Installation bis zur Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlagen und Heimspeicher deutlich beschleunigt werden, wie Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus erklärt. Zudem können sich die Installateure künftig für den Messstellenbetrieb zertifizieren lassen und Anlagen somit ohne Netzbetreiber in Betrieb nehmen.
Im nordrhein-westfälischen Arnsberg soll das Energiesystem der Zukunft entstehen. Kern der neu gestarteten Klimaschutz-Modellregion Sauerland ist eine elf Kilometer lange Erdgasleitung, die auf den Betrieb von Wasserstoff umgestellt und damit als Energiespeicher dienen soll, um Industrie, Mittelstand und den Mobilitätsbereich mit dem Stoff der Zukunft versorgen zu können. Allerdings wird es sich dabei zunächst um „türkisen“ Wasserstoff handeln. Die Projektpartnern schließen die Erzeugung von grünem Wasserstoff für die Zukunft nicht aus, machen sie aber von Fördergeldern abhängig.
Photovoltaik-Anlagen und Heimspeicher, die sich in den Hochwassergebieten in Deutschland befinden, sollten abgeschaltet werden. Allerdings erst, wenn dies gefahrlos möglich ist und die Räume nicht mehr geflutet und ausreichend belüftet sind. Danach sollte die Überprüfung der Geräte durch eine Elektrofachkraft, bestenfalls den Installateur der Systeme erfolgen, um die Schadenssumme zu begrenzen und die Anlagen wieder in Betrieb nehmen zu können.
Im gleichen Ort erfolgte erst kürzlich der Spatenstich für einen Elektrolyseur der Megawattklasse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Nun wird ein Finanzierungskonzept erarbeitet, um auch noch ein Speicherkraftwerk mit 100 Megawatt Leistung, der von Fluence geliefert werden soll, zu errichten.
Die jüngsten Ausschreibungen waren erneut deutlich überzeichnet und die Preise für große Photovoltaik-Anlagen bleiben dabei stabil um 5,00 Cent pro Kilowattsunde. Daher fordert der Verband die Anhebung der Volumina sowie den Abbau weiterer Hemmnisse für einen beschleunigten Photovoltaik-Zubau.
Ein Start-up aus Ulm hat eine Batterie entwickelt die gänzlich ohne Wechselrichter auskommt und wenn es sein muss, für die Installation einfach in die Steckdose gesteckt wird. Eine VDE-Zertifizierung konnte das junge Unternehmen auch schon sichern. Der Photovoltaik-Heimspeicher soll auch erst der Beginn der neuen Batterietechnologie sein. In Zukunft möchte die Sax Power GmbH ihre Technologie auch in der Automobilbranche zum Einsatz bringen.