Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
Interview: Sonnen hat den Mitgliedern seiner Sonnenflat home die Verträge zu Ende August 2022 gekündigt und einen Wechsel in die neue Sonnenflat angeboten, wofür es bis Ende Oktober noch einen Bonus von 500 Euro gibt. Holger Schneidewindt von der Verbraucherzentrale NRW sieht gerichtlichen Klärungsbedarf in diesem Fall, da die Kündigung von Sonnen durchaus unwirksam sein könnte. Betroffenen Kunden rät er, genau abzuwägen, ob sie den Wechselbonus in Anspruch nehmen, da dies ihre Rechtsposition schwächen könnte, sofern die Kündigung der Altverträge als nicht wirksam eingestuft wird.
Angesichts der aktuell hohen Strompreise kommt die Kurzstudie zu dem Ergebnis, dass angesichts der gesunkenen Kosten für die Erzeugung von Photovoltaik und Windkraft sowie Speicher bereits aktuell eine 100 Prozent erneuerbare Versorgung die Preise würde sinken lassen. Die Preise für ein durchschnittliches emissionsfreies Investitionsprojekt für die Vollversorgung für Strom, Wärme und Verkehr mit Erneuerbaren lagen 2010 noch bei durchschnittlich 32 Cent pro Kilowattstunde. 2020 waren es nur noch 12 Cent pro Kilowattstunde.
Die geplante EU-Taxonomie ist ein neuer Standard für nachhaltige Investitionen, an dem die europäische Union seit Monaten arbeitet. Das Regelwerk könnte auch den Bau von Atomkraft- und Gaskraftwerken einschließen. Eine Petition richtet sich gegen diese Pläne.
Während der Veranstaltung EUSEW2021 tauschten Vertreter der EU-Kommission und der Solarindustrie ihre Meinungen aus, weshalb es wieder eine komplette Photovoltaik-Wertschöpfungskette braucht und was nötig ist, um für eine Renaissance zu sorgen.
Das Umweltbundesamt macht konkrete Vorschläge, wie sich das finanzielle Risiko von Bürgerenergiegesellschaften bei den Auktionen minimieren lässt. Bekommt ein Angebot den Zuschlag, müsse die Förderung zurückgezahlt werden.
Die 3,5-Kilowatt-Anlage kann fünf bis zehn Prozent des Energiebedarfs decken. Sie speist den Strom direkt in die Traktionsbatterie des Fahrzeugs ein.
Der Münchener Elektroauto-Entwickler hat das nötige Registrierungsformular bei der zuständigen US-Behörde SEC eingereicht. Die Aktien sollen am Nasdaq Global Market gehandelt werden.
Die schwachen Windverhältnisse in den ersten Monaten dieses Jahres spiegeln sich in den erreichten Volllaststunden der Anlagen wider. Im Juni 2021 verzeichnete das Statistische Bundesamt den niedrigsten Nutzungsgrad seit Beginn der Erhebung 2018 für die Windkraftanlagen.
Vor dem Hintergrund der immer weiter sinkenden Einspeisevergütungen für die Photovoltaik-Dachanlagen ist deren Wirtschaftlichkeit derzeit maßgeblich von einem möglichst hohen Anteil eines solaren Eigenverbrauchs abhängig. Wenn der bestehende Degressionsmechanismus im EEG jedoch nicht schnell angepasst wird, könnte ab dem zweiten Quartal ein rentabler Betrieb selbst bei großem Eigenverbrauch nicht mehr möglich sein. Zudem wird eine einmalige Erhöhung der Tarife gefordert sowie die Schaffung einer eigenen Vergütungsklasse für Volleinspeiser.
Der neue Wasserstoff-Index von Cranmore Partners und Energy Estate sortiert die 40 führenden Industrieländer nach ihrer Attraktivität für Investitionen in grüne Wasserstoffprojekte. Deutschland erhält unter anderem bei politischer Unterstützung und lokaler Nachfrage Höchstnoten.