Bis 2024 sollen die drei vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekte zum Batterierecycling laufen. Es geht unter anderem um die Aufbereitung der Rohstoffe und die Digitalisierung von Prozessen, um künftig einen geschlossenen Batteriekreislauf zu etablieren.
Gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft Arkade Projekt und den Kolb Ripke Architekten werden mehrere Mehrfamilienhäuser in Merseburg auf eine umweltfreundlichere Versorgung umgestellt. Für 66 Wohneinheiten soll künftig Photovoltaik-Mieterstrom und klimaschonende Wärme angeboten werden.
Im Zuge der Zusammenarbeit sollen die Heidelberg Wallboxen mit der SAP E-Mobility-Software kombiniert werden, um ein einfaches Betreiben, Überwachen und Abrechnen der Ladesäulen zu ermöglichen. Dienstwagenflotten und Privathaushalte sind die ersten Zielmärkte.
Seit Mai wird das Photovoltaik-Kraftwerk in der Nähe von Granada gebaut und soll im ersten Quartal 2022 ans Netz gehen. Jährlich wird ein Ertrag von 260 Gigawattstunden Solarstrom erwartet.
Die Analyse zeigt, dass die Strompreise 2030 um 13 Prozent niedriger liegen werden als in einem Weiter-so-Szenario. Allerdings sind steigende CO2-Preise notwendig, um die Marktwerte für Erneuerbaren-Anlagen zu stabilisieren.
Die Deutsche Energie-Agentur und die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held beschreiben in einem Impulspapier verschiedene Maßnahmen, wie mit wenig Aufwand der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland schneller vorangetrieben werden könnte. Sie fordern von der Politik, die „Fast-Forward-Taste“ zu drücken. Die Maßnahmen umfassen neben der Abschaffung der EEG-Umlage auch die Einführung einer Photovoltaik-Pflicht für alle Neubauten, eine eigene Förderung für Agri-Photovoltaik-Projekte und die Stärkung von Prosumer-Modellen und Mieterstrom.
Anscheinend häufen sich die Beschwerden bei den Verbraucherschützern über verzögerte Vertragserfüllung und dubiose Zahlungsvereinbarungen. Damit sie dagegen vorgehen kann, sollen sich betroffene Photovoltaik-Anlagenbetreiber melden.
SPD, Grüne und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt. Darin enthalten ist ein deutlich ambitionierterer Zubau von Photovoltaik-Anlagen, wofür Hemmnisse und bürokratische Hürden abgebaut werden sollen. Auch eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen für das Gewerbe ist enthalten. Daneben wird ein Kohleausstieg bis 2030 angestrebt, wobei aber Gaskraftwerke als Brückentechnologie als unverzichtbar angesehen werden. Im ersten Halbjahr 2022 sollen die Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.
Die Ableiterfolientechnologie von Soteria BIG soll die Entstehung eines Thermal Runaway in den Batteriezellen verhindern. Die Gruppe plant zudem weitere Exzellenzzentren, eines davon soll in Düren entstehen.
Die Abschaltung der verbliebenen sechs AKW wird keine nennenswerten Auswirkungen auf die Stromkapazitäten haben, wie es von den Berliner Forschern heißt. Vielmehr ebnet der Atomausstieg den Weg für den überfälligen Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co.