Nach dem Abschluss einer Liefervereinbarung mit dem US-Projektentwickler DESRI will der Schweizer Photovoltaik-Hersteller nun rasch seine Produktionskapazitäten für Heterojunction-Solarzellen und -Solarmodule ausbauen. Eine außerordentliche Generalversammlung soll den Weg für eine ordentliche Kapitalerhöhung freimachen und der Bruttoerlös dann in den Kapazitätsausbau in Deutschland und den USA fließen.
Damit können im kommenden Jahr Photovoltaik-Freiflächenanlagen bis 100 Megawatt in die Ausschreibungen geschickt werden. Zudem wird das aktive Repowering von Solarparks ab 2023 erlaubt.
In dem von Lichtblick beauftragten Gutachten heißt es, dass es keine Rechtsgrundlage gibt, um die Mehrerlöse am Strommarkt abzuschöpfen. Der Gaspreisdeckel ist demnach jedoch geeignet, um den Strompreis zu halbieren, wie eine Analyse von Aurora Energy Research zeigt. Für die langfristige Entlastung der Verbraucher ist ein stärkerer Ausbau von Photovoltaik und Windkraft sowie ein sukzessiver Gas-Ausstieg notwendig.
Der Brutto-Zubau von Photovoltaik-Anlagen, die nach dem EEG gefördert werden, lag in dem Monat bei knapp 561,4 Megawatt. Davon entfielen mehr als 420 Megawatt auf Anlagen außerhalb der Ausschreibungen. Zudem sind Anlagen mit 82 Megawatt verzeichnet, die ohne Solarförderung entstanden sind.
Bis April 2023 soll die Anlage komplett in Betrieb sein. Sie befindet sich an einem Logistikzentrum in Rackwitz nahe Leipzig und dürfte zu den größten Photovoltaik-Parkplatzanlagen in Deutschland gehören.
Leag nennt das Vorhaben „GigawattFactory“. Es entsteht auf ehemaligem Bergbaugelände. Damit soll die Lausitz bis 2030 zu Deutschlands „grünem Powerhaus“ werden.
Den Verbrauch und die Erzeugung durch externe Signale anzupassen, würde sich positiv auf die Stromerzeugungskosten, die Einsparung an Treibhausgasemissionen und die Einspeisung von erneuerbaren Energien auswirken. Bis 2030 gehen die Studienautoren von Einsparungen von bis zu 71 Milliarden Euro für die Verbraucher in der EU aus, wenn die Potenziale vollständig genutzt werden. In Deutschland sollen mit der EnSiG-Novelle zumindest die Voraussetzungen für eine industrielle Lastverschiebung geschaffen werden.
300 seiner Ganzjahresspeicher hat das Unternehmen bereits verkauft. Für die Zukunft rechnet HPS aber mit wesentlich höheren Absatzzahlen, wofür es seine Vertriebsstrukturen und sein Partnernetzwerk weiter ausbaut.
Der zuständige Wirtschaftsausschuss im Bundestag hat einem Antrag der Regierungsfraktionen zur EnSiG-Novelle zugestimmt, nach dem künftig ein aktives Repowering von Photovoltaik-Kraftwerken erlaubt ist. Zudem soll die Leistungsgrenze für Freiflächenanlagen in den Photovoltaik-Ausschreibungen im kommenden Jahr von 20 auf 100 Megawatt angehoben werden, die Krisensonderausschreibung allerdings aufgrund der neuen Repowering-Regeln entfallen.
Alle Photovoltaik-Dachanlagen, die ab 30. Juli in Betrieb genommen worden sind, werden die im EEG 2023 verabschiedete höhere Solarförderung nach der Entscheidung aus Brüssel erhalten. Zudem genehmigte die EU-Kommission final die höheren Ausschreibungsvolumen für die noch ausstehenden Ausschreibungen für Freiflächen- und Dachanlagen in diesem Jahr sowie den Übergang zur gleitenden Marktprämie bei den Innovationsausschreibungen.