Gemeinsam mit Vertretern aus Industrie, Gewerbe, Energiewirtschaft, Batteriespeicherbranche und von Rechenzentren hat die DIHK Impulse für schnellere und rechtssichere Netzanschlussverfahren entwickelt. Die aktuellen Engpässe seien dabei nicht nur eine Herausforderung für die Netzbetreiber, sondern für alle Wirtschaftsbranchen.
Netzanschlusskapazitäten als knappe Ressource: Das geleakte „Netzpaket“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie enthält kapazitätslimitierte Netzgebiete, einen Redispatchvorbehalt, digitalisierte sowie transparente Netzanschlussverfahren und eine Abkehr vom Windhundprinzip. Was könnte das Netzpaket für Netzbetreiber und Anschlusspetenten bedeuten? Welche Risiken entstehen für Finanzierung und Standortwahl? Wo liegen potenzielle Chancen? Der folgende Beitrag ordnet den Referentenentwurf ein und zeigt, worauf sich Akteure möglicherweise einstellen müssten.
Mehr als 50 Unternehmen aus der Netz- und Speicherbranche haben in den vergangenen Monaten hauptsächlich über die vier Themenfelder Netzanschlussanfragen, flexible Netzanschlussvereinbarungen, Speichernetzentgelte und Co-Location diskutiert. Mit einem Diskussionspapier adressieren sie nun die Herausforderungen und Lösungen vornehmlich an die Politik und Regulierungsbehörden.
Mit sechs Megawatt Leistung wird es die bislang größte schwimmende Photovoltaik-Anlage des süddeutschen Unternehmens. Sie ist in zwei Anlagenteile unterteilt, wobei für vier Megawatt ein langfristiger Liefervertrag per Direktleitung mit der Kronimus AG Betonsteinwerke geschlossen wurde.
Die beiden Unternehmen arbeiten bereits in einem Joint Venture an der Entwicklung großer Batteriespeicher-Projekte. Nun soll die vollständige Integration von Big Battery Deutschland durch Terralayr erfolgen, das sich damit auch eine Projektpipeline von mehr als einem Gigawatt sichert.
Mit dynamischen Entgelten und Baukostenzuschüssen sollen Volleinspeiser ab der Niederspannung künftig an den Netzkosten beteiligt werden. Batteriespeicher und Prosumer sind von den vorliegenden Vorschlägen nicht betroffen, da Netzentgelte in einem separaten Verfahren festgelegt werden.
Neben dem Rekordmodul erreichten die Freiburger-Forscher bei einem weiteren Tandem-Modul mit einer anderen Kombination eine Effizienz von 31,3 Prozent. Auch dies stellt einen Rekord dar, wobei die kostengünstigere Silizium-Technologie eingesetzt wird.
Die Inbetriebnahme des Batteriespeichers mit 10 Megawatt Leistung und 41 Megawattstunden Kapazität in Willstätt ist für das kommende Jahr vorgesehen. Dabei wird der Speicherhersteller Nidec das Projekt in Baden-Württemberg umsetzen.
Auch nach dem jüngsten Rückgang liegt der Silberpreis immer noch um 187 Prozent höher als Anfang 2025. Frühere Anstrengungen, den Silberanteil in Solarzellen zu senken, machen es den Photovoltaik-Herstellern heutzutage schwerer, weitere Fortschritte zu erzielen, wie es vom Silberpasten-Produzenten heißt.
Das von der EU finanzierte Pilotprojekt sollte zur Validierung der Technologie als Langzeitspeicher beitragen. Im nächsten Jahr sollen die ersten kommerziellen Projekte folgen, wobei das niederländische Unternehmen noch nach einem geeigneten Fabrikstandort in Europa sucht.