Erdgas Südwest baut schwimmende Photovoltaik-Anlage zur Direktversorgung eines Betonsteinwerks

Mit sechs Megawatt Leistung wird es die bislang größte schwimmende Photovoltaik-Anlage des süddeutschen Unternehmens. Sie ist in zwei Anlagenteile unterteilt, wobei für vier Megawatt ein langfristiger Liefervertrag per Direktleitung mit der Kronimus AG Betonsteinwerke geschlossen wurde.
Erdgas Südwest, Baustart für die Floating-PV-Anlage auf dem Kühlsee in Iffelzheim
Erdgas Südwest hat mit dem Bau seiner bislang größten Floating-Photovoltaik-Anlage auf dem Kühlsee begonnen. | Foto: Erdgas Südwest

Erdgas Südwest hat mit dem Bau einer schwimmenden Photovoltaik-Anlage auf dem Kühlsee in Iffezheim in Baden-Württemberg begonnen. Mit einer Gesamtleistung von sechs Megawatt sei es das bislang größte Floating-Projekt des süddeutschen Energieversorgers. Insgesamt werde der Solarstrom künftig auf einer Wasserfläche von etwa 3,4 Hektar des Kühlsees produziert. Damit würden lediglich 3,8 Prozent der gesamten Seefläche für die Photovoltaik-Anlage genutzt.

Aus betrieblichen Gründen wird Erdgas Südwest die Anlage in zwei Abschnitte teilen – einmal vier Megawatt und dann noch zwei Megawatt. Der Solarstrom aus dem größeren Anlagenteil soll per Direktleitung an die Kronimus AG Betonsteinwerke geliefert werden. Dafür sei ein langfristiger Abnahmevertrag geschlossen worden, so Erdgas Südwest weiter. Die vier Megawatt verbleiben somit im Besitz von Erdgas Südwest, während die verbleibenden zwei Megawatt an eine neu gegründete Gesellschaft veräußert werden. Den Namen nennt Erdgas Südwest nicht. Es handelt sich um eine Neugründung durch Eugen Kühl und Söhne GmbH & Co. KG (EKS), dem Eigentümer des Kühlsees, und den Stadtwerken Baden-Baden. Der in diesem Anlagenteil erzeugte Solarstrom wird in das werkseigene Verteilnetz von EKS eingespeist und direkt vom Unternehmen genutzt, wie es weiter hieß.

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