Rund die Hälfte des Stroms aus der Photovoltaik-Anlage mit 18,6 Kilowatt Leistung wird im Haus selbst verbraucht. Mit der Ost-West-Ausrichtung der Anlage ist die Stromerzeugung auf den zeitlichen Bedarf in dem Mehrparteienhaus ausgerichtet.
Derzeit sind auf dem afrikanischen Kontinent nur 6,6 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert. Doch es tut sich was, so die Studienautoren: In vielen Ländern sind große Projekte in Planung. Auch die politischen Rahmenbedingungen werden stetig besser.
Die Bundesregierung setzt die Ausbauziele für Photovoltaik und Windenergie viel zu niedrig an, sagen die Kritiker. Das sieht auch der Bundesrat so. Der Regierungsentwurf der EEG-Novelle wird jetzt in erster Lesung im Bundestag beraten.
Die Behörde stützt damit die Position des Europaparlaments. Die nötigen Emissionsminderungen sollen vor allem über den CO2-Zertifikatehandel kommen. Doch auch im Verkehrs- und Wärmesektor ist noch mehr drin.
Die vom Bundeswirtschaftsministerium ins Spiel gebrachte EEG-Umlagenbefreiung für Elektrolyse-Strom unabhängig von seiner Herkunft ist falsch, meinen Bundesverband Erneuerbare Energien und Greenpeace Energie. Der Versorger warnt zudem davor, beim Nachweis der Grünstrom-Eigenschaft auf die üblichen Herkunftsnachweise zu setzen.
Bis 2025 soll die jährlich installierte Leistung auf 145 Gigawatt wachsen, prognostizieren die Analysten. Sie gehen davon aus, dass in Deutschland 2020 insgesamt fast 4,5 Gigawatt Photovoltaik-Leistung ans Netz gehen.
Der Verband fordert unter anderem bessere Bedingungen für Photovoltaik-Kleinanlagen bei Ausschreibungen und Investitionsförderungen. Grundsätzlich begrüßt Photovoltaic Austria den Gesetzesentwurf aber.
SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch hat im Namen seiner Fraktion ein Grobkonzept für eine Novelle des EEG vorgelegt, das weit über den Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums hinausgeht. Die SPD verlangt darin unter anderem die Abschaffung der EEG-Umlage.
Das neue Modul namens Vertex S ist auf private wie kommerzielle Dachinstallationen ausgelegt. Der Wirkungsgrad des Ultrahochleistungsmoduls liegt bei 21 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als bei dem Vorgängermodell.
Die Anlage in Wunsiedel soll ausschließlich mit Solar- und Windstrom betrieben werden. Siemens arbeitet dabei mit lokalen Partnern zusammen.