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Einspeisebeschränkungen für Photovoltaik-Anlagen nehmen stark zu

Der französische Netzbetreiber RTE gibt an, dass im Jahr 2025 fast drei Terawattstunden erneuerbare Energie aufgrund höherer Photovoltaik-Erzeugung und häufigerer Marktphasen mit negativen Preisen abgeregelt wurden. AKW und Erneuerbaren-Anlagen produzierten dabei im vergangenen Jahr soviel Strom wie nie zuvor und hatten einen Anteil von mehr als 95 Prozent an der Gesamterzeugung.

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Frankreich wird Photovoltaik-Ausschreibungen für 2,9 Gigawatt trotz niedrigerem Ausbauziel starten

Das neue mehrjährige Energieprogramm Frankreichs setzt ein Ziel von 48 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung für 2030 fest und sieht bis 2028 jährliche Ausschreibungen im Umfang von 2,9 Gigawatt vor. Die Industrie ist der Ansicht, dass dieser Rahmen die Investitionssicherheit wiederherstellt und die Pläne für Gigafabriken unterstützt.

Umstellung des Day-Ahead-Marktes auf 15-Minuten-Intervalle steigert Arbitrage-Erträge von Speichern

Die Umstellung des Spotmarktes auf 15-Minuten-Intervalle am 1. Oktober 2025 verändert bereits jetzt die wirtschaftliche Dynamik der Batteriespeicher in Europa: Der französische Speicher-Spezialist Storio Energy verzeichnet einen Anstieg der Erträge im Arbitrage-Geschäft von 20 Prozent.

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Frankreich senkt Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowatt

Die französische Energieregulierungsbehörde hat die Einspeisevergütungen für Dachsolaranlagen zwischen 10 und 100 Kilowatt um bis zu 16 Prozent gesenkt. Die Vergütungssätze für kleinere Anlagen bleiben unverändert.

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TURPE 7: Neue Tarifregelung für Stromspeicher in Frankreich

Mit der Maßnahme will die Regulierungsbehörde CRE ein netzdienlicheres Verhalten von ans Übertragungs- und Verteilnetz angeschlossen Batteriespeichern fördern sowie Netzspitzen reduzieren. Die neuen Tarife sollen ab 1. August 2026 gelten und die CRE hat nun eine Liste für mögliche Zonen vorgelegt.

Frankreich vergibt Zuschläge für 971 Megawatt Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Die französische Regierung hat in ihrer jüngsten Ausschreibung insgesamt 165 Photovoltaik-Projekte zu einem Durchschnittspreis von 7,948 Cent pro Kilowattstunde bezuschlagt. Die Photovoltaik-Freiflächenanlagen müssen innerhalb von 30 Monaten in Betrieb genommen werden.

Bedingungen für die vereinfachte Ausschreibung für Dachanlagen zwischen 100 und 500 Kilowatt in Frankreich veröffentlicht

Die neuen Ausschreibungsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden oder als Überdachungen zwischen 100 und 500 Kilowatt hat die Regulierungsbehörde CRE nun online gestellt. Die Einreichung der Gebote für den ersten Zeitraum ist vom 22. September bis zum 2. Oktober 2025 vorgesehen. Das ausgeschriebene Volumen beläuft sich auf 192 Megawatt, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem bisherigen Ausbautempo in diesem Segment bedeutet.

Frankreich installiert 2,76 Gigawatt Photovoltaik im ersten Halbjahr 2025

Das Land hat im zweiten Quartal 2025 weitere 1,35 Gigawatt an Photovoltaik-Anlagen zugebaut. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung stieg damit auf 24,85 Gigawatt.

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Reaktionen nach der Abstimmung über das Moratorium für Photovoltaik und Windkraft in der französischen Nationalversammlung

Ein Änderungsantrag, der in der Nationalversammlung mit den Stimmen der Rechten und der extremen Rechten angenommen wurde, sieht ein Moratorium für neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Frankreich vor. Vor der finalen Abstimmung am Dienstag rufen Gewerkschaften und Politiker zu einem Aufbäumen auf und fordern die Abgeordneten auf, dem Gesetz nicht zuzustimmen.

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Strompreise in Frankreich an 90 Prozent der Tage im Mai bei null oder negativ

Der durchschnittliche Strompreis für den gesamten Mai betrug 19 Euro pro Megawattstunde und war damit so niedrig wie seit April und Mai 2020 nicht mehr. Der Durchschnitt der festgestellten Tageshöchstpreise lag bei 69 Euro pro Megawattstunde, während der Durchschnitt der Tagestiefstpreise -13 Euro pro Megawattstunde betrug.

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