Vermittlungsausschuss einigt sich bei Solarförderung

Teilen

Am Abend haben sich die Mitglieder des Vermittlungsausschusses auf einen Kompromiss bei der Solarförderung geeinigt. Demnach soll die Absenkung der Einspeisevergütung zeitlich gestaffelt werden, wie der Bundesrat mitteilte. Zum 1. Juli werde die Förderung rückwirkend für Photovoltaik-Dachanlagen um 13 Prozent, für Freiflächenanlagen allgemein um zwölf Prozent und auf Konversionsflächen um acht Prozent reduziert. Zum 1. Oktober soll die Vergütung dann nochmals um jeweils drei Prozent sinken, wie der Kompromiss von Bundestag und Bundesrat vorsieht.
Das Parlament werde sich voraussichtlich in seiner Sitzung am Donnerstag mit dem Einigungsvorschlag befassen. Der Bundesrat, der den Vermittlungsausschuss angerufen hatte, formal aber nicht zustimmungspflichtig bei der EEG-Novelle ist, soll sich dann am Freitag mit dem Kompromiss befassen. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Popular content

Rendering des 100 Megawatt Batteriespeicher von Kyon Energy und Saft in Dahlem, Nordrhein-Westfalen
Großspeicher haben auch bei rein marktlichem Betrieb großen volkswirtschaftlichen Nutzen
22 Januar 2026 Neon Neue Energieökonomik und Consentec haben Großspeicher unter dem Aspekt der Systemdienlichkeit untersucht. Sie warnen in ihrer Studie davor, dass...