Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Gut ein Jahr nach Haussuchungen und Verhaftungen legt die Staatsanwaltschaft den Fall nun dem Landgericht vor. Zwei Beschuldigte sollen einen Schaden von mindestens zwölf Millionen Euro verursacht haben.
Die Analysten von Thema gehen davon aus, dass Gaskraftwerke nur in wenigen Knappheitsjahren ausreichend Erlöse mit Blick auf die Amortisation erzielen werden. Allerdings schmälern auch ein zu starker Ausbau von Gaskraftwerken und zusätzlich installierte Batteriespeicher sowie andere Flexibilitäten die Einnahmen über die gesamte Laufzeit.
Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Berlin haben die Studie „A minimal methanol backstop for high-electrification scenarios“ veröffentlicht. Darin plädieren sie dafür, eher mit Methanol als mit Wasserstoff den Restbedarf in einem weitgehend elektrifizierten Energiesystem zu decken. Die Gesamtsystemkosten liegen nach ihren Berechnungen nur geringfügig höher, wobei der Einsatz von Methanol verschiedene Vorteile bei Infrastruktur und Lagerung bringt, die so noch gar nicht richtig einzupreisen sind.
Eine aktuelle Analyse von Pexapark zeigt, dass eine hohe Solarstromproduktion und eine schwächere Nachfrage zu einem Rückgang der Marktwertfaktoren für Solarstrom in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen und Spanien geführt haben. In diesen Ländern steigt zudem der Anteil der Solarstromproduktion in Stunden mit negativen Strompreisen.
Das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz sieht für 2026 und 2027 Ausschreibungen für den Neubau von Erzeugungsanlagen vor. Favorisiert werden vor allem Gaskraftwerke. Diese Kraftwerksstrategie stößt auf Kritik.
Wie schon bei der Vorstellung der Eckpunkte sind nun auch die Reaktionen auf den Kabinettsbeschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz überwiegend kritisch. Zu den negativen Aspekten gehören demnach vor allem die längere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, steigende Heizkosten und die Verschleppung fälliger Modernisierungen im Gebäudebestand.
Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,94 Cent pro Kilowattstunde leicht unter dem der letzten Auktion. Die Bundesnetzagentur hat in dieser Runde insgesamt 2.295 Megawatt Freiflächen-Leistung ausgeschrieben.
In seiner Stellungnahme auf den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes weist der Bundesverband Wärmepumpe auf Unklarheiten und Rückschritte hin. Vor allem kritisiert er, dass die sogenannte Biotreppe für neu eingebaute Heizungen nicht bis zur vollständigen Klimaneutralität ausdekliniert ist und nicht deutlich wird, was für Heizungen gilt, die nach 2024 installiert wurden. Die Branchenvertreter fordern, die verbindliche Beratung der Gebäudeeigentümer beizubehalten und den bürokratischen Aufwand nicht weiter zu erhöhen.
Noch niedriger lag der Marktwert Solar den Übertragungsnetzbetreibern zufolge bisher nur im April 2020. Zudem gab es im Vormonat 492 Viertelstunden mit negativen Strompreisen. Die Epex Spot senkt die Mindestpreisgrenze auf den gekoppelten europäischen Day-ahead-Strombörsen auf -600 Euro je Megawattstunde absenken
Angesichts einer Marktgröße und dem erheblichen IRR-Potenzial haben die Analysten Deutschland auf Platz eins gesetzt. Großbritannien und Bulgarien teilen sich den zweiten Platz. Bis 2030 gehen die Analysten von einem Wachstum des Co-Location-Markts von 457 Prozent bei der installierten Leistung auf rund 35 Gigawatt aus.