Die Kanzleien Martini Mogg Vogt und RSM Ebner Stolz haben für Dauner Energieprojekte AöR (DEPro), eine Anstalt öffentlichen Rechts, ein europaweites Vergabeverfahren für 150 Hektar an Photovoltaik- und Speicher-Potenzialfläche vergabe- und energierechtlich begleitet. In der Projektgesellschaft wird von der Verbandsgemeinde Daun (Rheinland-Pfalz), der Stadt Daun und 35 Ortsgemeinden getragen. In ihr sind die Flächen gebündelt, die zum Bau von Photovoltaik-Anlagen und Speichern genutzt werden dürfen. Den Zuschlag erhielt schließlich die Trianel Energieprojekte GmbH & Co. KG, wie Konstantin Sassen von der Kanzlei Martini Mogg Vogt pv magazine erklärte.
Als strategischer Partner wird Trianel Energieprojekte auf den Flächen nun 12 Photovoltaik-Anlagen mit bis zu 200 Megawatt errichten. Sie sollen über integrierte Grünstromspeicher mit ebenfalls bis zu 200 Megawatt Leistung verfügen. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird von den Beteiligten einschließlich Infrastruktur auf rund 150 Millionen Euro geschätzt.
Die Besonderheit an dem Vergabeverfahren, so Sassen weiter, liegt in dem vertraglichen Konstrukt. Neben der Flächenverpachtung sei eine Erwerbsoption für bis zu 25 Prozent der geplanten Solarparks durch DEPro vorgesehen. Die Vergabe des kombinierten Bau- und Dienstleistungsauftrags sei daher auch in einem zweistufigen strukturierten Verhandlungsverfahren erfolgt. Dabei hätten sich anfänglich etwa zehn Interessenten gemeldet. Die finale Auswahl erfolgte dann zwischen drei Bietern, so Sassen.
Der Vorteil für Trianel Energieprojekte: Es muss sich mit dem Zuschlag nicht um die Flächenakquise kümmern. Diese vorab erfolgte Konsolidierung der gemeindeeigenen Flächen in den Ortsgemeinden habe das Interesse überregionaler Projektierer geweckt, sagte Sassen weiter. Die Verpachtung der Flächen erfolgt dabei zunächst für 25 Jahre, mit der Option auf weitere 15 Jahre.
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