In Sachsen-Anhalt wird ein Post-EEG-Windpark um eine Photovoltaikanlage und einen Batteriespeicher erweitert. Mit dem Spatenstich für den Windpark Löberitz in Sachsen-Anhalt hat die volltändige Total-Energies-Tochter, VSB Gruppe, ein Repowering-Projekt gestartet, das über den reinen Austausch von Altanlagen hinausgeht. Neben neuen Windenergieanlagen setzt das Unternehmen an diesem Standort auch auf Photovoltaik und perspektivisch Batteriespeicher.
Im Zuge des Repowerings werden fünf Bestandsanlagen aus dem Jahr 2003 durch drei neue Windenergieanlagen des Typs Vestas V172-7.2 ersetzt. Die installierte Leistung steigt damit von 4,25 Megawatt auf 21,6 Megawatt. Der prognostizierte Jahresertrag liegt bei rund 65,7 Gigawattstunden und damit etwa um den Faktor zehn höher als bislang. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.
Ergänzt wird der Windpark durch eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit knapp 20 Megawatt Leistung. Zudem ist ein Batteriespeicher vorgesehen. Alle Komponenten sollen an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt betrieben werden.
„Repowering ist einer der effizientesten Hebel für den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren in Europa“, sagt Felix Grolman, CEO der VSB Gruppe. „Vor dem Hintergrund von EU Green Deal und ‚REPowerEU‘ geht es um zusätzliche Kapazitäten ebenso wie um Energiesicherheit und Resilienz. Durch die Modernisierung bestehender Standorte steigern wir die Stromproduktion deutlich und nutzen vorhandene Netzinfrastruktur optimal.“
Mit diesem Ansatz verfolgt VSB eine Strategie, die Repowering und Hybridisierung kombiniert. Während Repowering zusätzliche Kapazitäten an bestehenden Standorten erschließt, ermöglicht die Kombination mit Photovoltaik und Speichern eine stärkere Auslastung des Netzanschlusses. Die Erzeugungsprofile von Windkraft und Photovoltaik seien komplementär, was die Systemintegration des Stroms erleichtern würde.
„Löberitz steht exemplarisch für unsere strategische Ausrichtung in Deutschland: Rund die Hälfte unserer deutschen Projektpipeline basiert auf Repowering“, sagt Thomas Winkler, Geschäftsführer der VSB Deutschland. „Die Weiterentwicklung bestehender Standorte ist der effizienteste Weg, nationale und europäische Ausbauziele zu erreichen. In Kombination mit Photovoltaik und Speichern entsteht ein leistungsfähiges, zukunftssicheres und integriertes Energiesystem.“
Das Projekt ist Teil einer größeren Pipeline. VSB entwickelt nach eigenen Angaben europaweit Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 20 Gigawatt. In Deutschland befinden sich derzeit über 800 Megawatt an Wind-, Solar- und Speicherprojekten im Genehmigungsverfahren.
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