Zenobē steigt in den deutschen Batteriespeichermarkt ein

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Zenobē, ein im britischen Übertragungsnetz bereits etablierter Betreiber und Eigentümer großer Batteriespeicher, steigt nun auch in den deutschen Markt an. Das Unternehmen erwarb mit Unterstützung der Infrastrukturinvestoren KKR und M&G Infracapital nun Batteriespeicher in Deutschland, die sich bereits in Betrieb befinden oder gerade im Bau sind, wie es am Donnerstag mitteilte. Die Anlagen hätten eine Gesamtleistung von 1,3 Gigawatt und 2,5 Gigawattstunden Kapazität.

Bis 2030 will Zenobē weitere Batteriespeicher mit mindestens einem Gigawatt Gesamtleistung und vier Gigawattstunden Kapazität erwerben. Es konzentriere sich dabei auf Projekte auf Übertragungsnetzebene, die kurz vor dem Baubeginn stehen und auf jeden Fall bereits baureif sind.

Im Zuge des Markteinstiegs will Zenobē sein Team in Deutschland ausbauen und seine Expertise aus Großbritannien hierzulande einbringen. So habe das Unternehmen, das von der Projektentwicklung bis zum Anlagenmanagement aktiv ist, kürzlich einen der weltweit ersten Batteriespeicher für Netzstabilitätsdienste fertiggestellt, der auf netzbildende Wechselrichter setzt. Dazu gehören die Batteriespeicher „Blackhillock“ mit 200 Megawatt/400 Megawattstunden, der seit März 2025 in Betrieb ist, und die Anlage „Kilmarnock South“ mit 300 Megawatt/600 Megawattstunden, die seit Januar 2026 am Netz ist.

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