Marktwert Solar steigt im Juli auf 5,923 Cent pro Kilowattstunde

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Der Marktwert Solar hat im Juli einen Satz nach oben gemacht und sich gegenüber den Vormonaten mehr als verdreifacht. Er lag bei 5,923 Cent pro Kilowattstunde, wie aus der am Freitag erfolgten Aktualisierung der Übertragungsnetzbetreiber auf der Plattform „netztransparenz.de“ hervorgeht. Im Mai lag der Marktwert Solar erstmals seit langem wieder unter der Marke von 2,0 Cent pro Kilowattstunde. Im Juni sank er dann auf 1,843 Cent pro Kilowattsunde noch weiter ab.

Neben dem Marktwert Solar haben sich auch die Marktwerte für Wind an Land und auf See im Juli deutlich erhöht. Sie lagen mit 8,171 und 8,294 Cent klar über den Marktwerten der Vormonate. Auch der durchschnittliche Spotmarktpreis stieg von 6,399 auf 8,780 Cent pro Kilowattstunde im Vergleich an.

Während im ersten Halbjahr insgesamt 389 Stunden mit negativen Börsenstrompreisen zu verzeichnen waren, viele davon im Mai und Juni aufgrund der hohen Erzeugung der Photovoltaik-Anlagen, waren es im Juli nur 12 Stunden. Die negativen Preisperioden fielen am 4. Juli zwischen 12 und 16 Uhr sowie am 5. Juli zwischen 11 und 17 Uhr an. Dazu gab es noch jeweils negative Börsenstrompreise am 19. und 20. Juli zwischen 13 und 14 Uhr. Im August zeichnet sich allerdings wieder ein deutlicher Anstieg der Stunden mit negativen Börsenstrompreisen ab. Bis zum heutigen Tag waren es bereits 28 Stunden.

Die Einnahmen und Ausgaben des EEG-Kontos waren am Freitagmittag noch nicht aktualisiert. Mit höheren Erlösen der Vermarktung des Stroms aus EEG-Anlagen könnte das Minus im Juli deutlich kleiner ausgefallen sein. Damit auf dem Konto kein Defizit entsteht, stellt die Bundesregierung regelmäßig finanzielle Mittel aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung.

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