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Next2Sun will mit Aktienemission bis zu fünf Millionen Euro einwerben

Mit der Kapitalerhöhung will der Spezialist für vertikale Photovoltaik den Bau eigener Anlagen und die Skalierung seines Geschäftsmodells vorantreiben. Vertikale, bifaziale Systeme erzielen bei Ost-West-Ausrichtung höhere Marktwerte als konventionelle Photovoltaik-Anlagen.
Next2Sun will über Aktienemission bis zu fünf Millionen Euro einwerben
Vertikale Anlagen lassen sich gut mit der Landwirtschaft verbinden – im Bild ein Next2Sun-Solarpark bei Donaueschingen | Foto: Next2Sun

Next2Sun startet eine Aktienemission mit einem Volumen von bis zu fünf Millionen Euro. Der Dillinger Hersteller und Projektierer vertikaler Photovoltaik-Anlagen bietet die neuen Aktien vom 21. August bis zum 4. September 2026 zunächst den bestehenden Aktionären im Rahmen ihres Bezugsrechts an. Danach können alle interessierten Anleger bis zum 30. September 2026 direkt bei Next2Sun neue Aktien zeichnen.

Das Unternehmen wird eigenen Angaben zufolge 2026 Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 50 Megawatt ausliefern. Für 2027 erwartet Next2Sun ein Volumen von 70 Megawatt. Mittelfristig will der Hersteller dreistellige Megawattwerte erreichen. Das neu eingeworbene Kapital soll dies unterstützen: Next2Sun will damit den Bau eigener Anlagen und die Skalierung seines Geschäftsmodells vorantreiben.

Im vergangenen Herbst hat das Unternehmen an der Startbahn West des Frankfurter Flughafens eine vertikale Anlage in Betrieb genommen, die sich über fast drei Kilometer erstreckt. Ihre Leistung liegt bei 17,4 Megawatt.

Produktion morgens und abends sorgt für höheren Marktwert

Next2Sun verweist darauf, dass seine vertikalen, bifazialen Solarsysteme mit Ost-West-Ausrichtung bei gleichem Stromertrag höhere Marktwerte erzielen als konventionelle, nach Süden ausgerichtete Freiflächenanlagen, da die Produktionsschwerpunkte in den Morgen- und Abendstunden liegen. Im ersten Halbjahr 2026 habe der Vorteil relativ zum Marktwert Solar über 60 Prozent betragen.

„Mit der Kapitalerhöhung wollen wir die Voraussetzungen schaffen, um das enorme Marktpotenzial der vertikalen Photovoltaik konsequent zu erschließen“, sagt Sascha Krause-Tünker, Vorstand der Next2Sun AG.

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