Kostal startet Verkauf seines neuen Batterie-Wechselrichters
Kostal hat am Freitag mit dem Verkauf seines neuen Batterie-Wechselrichters „PLENTICORE BI 25“ begonnen. Er sei ab sofort über den Fachhandel bestellbar. Der neue Wechselrichter verfügt über 25 Kilowatt Leistung, eine dreiphasige Ersatzstromfunktion und intelligente Systemvernetzung, wie das Unternehmen erklärte. Der neue AC-gekoppelte Batteriewechselrichter sei für den Einsatz bei Anlagen im Gewerbe und anspruchsvollen Wohngebäuden sowohl für neue Installationen als auch zur Nachrüstung von Batteriespeichern geeignet.
Da Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher AC-seitig miteinander verbunden werden, könne der Speicher unabhängig von der vorhandenen oder geplanten Photovoltaik-Wechselrichterstruktur ausgelegt werden, so Kostal weiter. Mit dem neuen Produkt richtet sich das Unternehmen vor allem an Fachplaner, Installateure und Betreiber, die größere Speicherprojekte realisieren, Lastspitzen reduzieren oder den Eigenverbrauch von Solarstrom optimieren wollen. So sei mit den drei unabhängigen Batterieanschlüssen eine flexible Anbindung von Hochvoltbatterien möglich, etwa des modularen Systems „HELIVOR HV“ von Kostal. Damit ließen sich Speicherkapazitäten von 5 bis 230 Kilowattstunden anschließen.
Den Spitzenwirkungsgrad für den neuen Batteriewechselrichter gibt Kostal mit 98,3 Prozent an. Dabei weise er nur geringe Stand-by-Verluste auf. Unter Nutzung eines dynamischen Stromtarifs könne der Batteriespeicher zudem günstig ge- und entladen werden. Mit dem der dreiphasigen Ersatzstromfunktion soll das Gerät „PLENTICORE BI 25“ zudem für eine höhere Versorgungssicherheit sorgen. Verbraucher von bis zu 25 Kilovoltampere ließen sich mit im Ersatzstrombetrieb versorgen.
Auch in Kombination mit dem gewerblichen Photovoltaik-Wechselrichter „PIKO CI G““ in den Leistungsklassen von 30; 50 und 100 Kilowatt ließen sich optimierte Installationen erreichen. Aufgrund der funktionalen Trennung könne der Photovoltaik-Wechselrichter nahe an der Photovoltaik-Anlage installiert werden, so Kostal weiter. Damit ließen sich DC-Leitungswege reduzieren. Mit dem Einsatz der „Multi Device Control“ (MDC) von Kostal könnten die Wechselrichter dann auch zu einem Gesamtsystem vernetzt werden. Über die Einheit werden dann die Energieflüsse und übergeordneten Steuersignale, etwa aus den Anforderungen nach Paragraf 9 EEG und Paragraf 14a EnWG, koordiniert. Überdies sei „PLENTICORE BI 25“ für die Einbindung in vernetzte Energiesysteme ausgelegt. Der Wechselrichter verfügt über standardisierte Kommunikationsmöglichkeiten wie EEBus (LPC & MPC) und Modbus/SunSpec TCP, die eine Integration in Energie- und Gebäudemanagementsysteme unterstützen. Auch bei der Installation und Inbetriebnahme setzt Kostal auf einen einfachen Ablauf. So sei mit den Push-In-Klemmen eine schnelle Verdrahtung vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt dann per App, Webserver oder am Wechselrichter selbst. Updates würden automatisch eingespielt. Über App und Portal von Kostal lassen sich zudem die Anlagen- und Betriebsdaten überwachsen.
Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: [email protected].
Please login to comment